35 000 Liter Apfelsaft verkauft

Die heimischen Streuobstwiesen als Kulturgut und als wichtige ökologische Nische zu erhalten, ist eines der Hauptanliegen des Landschaftspflegeverbands Birkenfeld. Dem dient vor allem der Apfelsaft "Birkenfelder Original", der im Landkreis und den Nachbargemeinden immer mehr Anhänger findet.

Kreis Birkenfeld. (gav) 30 000 Liter "Birkenfelder Original", den Apfelsaft von heimischen Streuobstwiesen, hat der Landschaftspflegeverband Birkenfeld (LPV) 2005 abgesetzt. In diesem Jahr wurden rund 35 000 Liter verkauft, noch etwas mehr als im heißen Sommer 2003, freut sich LPV-Geschäftsführer Andreas Schäfer über die Absatzsteigerung beim Verkauf des Saftes über Getränkemärkte in diesem Rekordjahr. Dass zu den Stammkunden immer mehr dazukommen, erklärt Schäfer mit der Qualität des Saftes, aber auch mit der Ausdehnung des Verkaufsgebiets. Die "Birkenfelder Originale" Saft und Secco sind auch in Kirn und beim Globus in St. Wendel erhältlich. Bei so viel Interesse kommt die Rekordapfelernte in diesem Jahr gerade recht. Inzwischen steht auch ganz genau fest, wie viele Äpfel über die Tauschbörsen abgegeben wurden: 234 Tonnen, so viel wie in der Geschichte des LPV noch nie, mehr als doppelt so viele wie im bisherigen Rekordjahr 2006, als 110 Tonnen Äpfel gegen Saft und Secco getauscht wurden. Die Bewältigung des Andrangs "war Neuland für uns", sagt Schäfer. Da sind die Helfer des LPV auch an ihre Grenzen gelangt. "Mancherorts mussten die Leute lange warten, sie waren wirklich sehr geduldig", sagt Schäfer, der betont, dass der LPV diese Geduld nicht strapazieren wolle. Deshalb wird beim Verband über Verbesserungen nachgedacht, sollte sich noch einmal abzeichnen, dass solche Apfelmengen bewältigt werden müssen. Die Anschaffung eines Förderbandes könnte schon Entlastung für die Helfer bringen.