41. Sternfahrt der Gemeinde Veldenz mit dem Zylinderhaus Museum

Veranstaltung : Oldtimer-Experten kooperieren

Zur 41. Sternfahrt der Gemeinde Veldenz lädt diese erstmals zusammen mit dem Zylinderhaus Museum in Bernkastel-Kues ein.

Erste gemeinsame Angebote gab es bereits 2018. Da legte die traditionsreiche Veldenzer Oldtimersternfahrt schon einen Stopp im 2017 eröffneten Zylinderhaus ein. Doch bei der 41.  Auflage kooperieren die Gemeinde  und das Zylinderhaus noch enger. Und damit fanden weit über die Region hinaus bekannte Oldtimer-Experten zusammen.

Norbert Sproß, Ortsbürgermeister von Veldenz, verspricht sich „eine Bereicherung für unser Fest“, aber auch „mehr Oldtimer“. Viele Jahre nahmen um 100 teil, 2018 aber nur an die 80. Dabei könnten bis zu 150 Fahrzeuge und deren Fahrer und Beifahrer angemessen untergebracht und versorgt werden. Viele Teilnehmer sind seit Jahren dabei und reisen teils von weit her an. Eher unterrepräsentiert sind laut Sproß hingegen „Oldie-Freaks“ aus der Region: „Die wollen wir auch mitnehmen.“

Zylinderhaus-Geschäftsführer Martin van Stek steht hinter der Kooperation. Veldenz sei „ein Begriff“. Daher unterstütze er das gern. Entschieden wurde das gleich nach dem Veldenzer Weinfest 2018. Etwa sechs Wochen zuvor hatte das Museum zu seinen ersten „Zylinderhaus Classics Mosel 2018“ mit 50 bis 60 Teilnehmern eingeladen. Beide Veranstaltungen werden nun zusammengelegt. Für zwei ähnliche Veranstaltungen „so kurz nacheinander“ biete sich das einfach an, kommentiert van Stek. Für Museumsleiter Oliver Peitz macht es schlichtweg keinen Sinn, sich als Nachbarn die teils gleichen Teilnehmer gegenseitig wegzunehmen.

Simone Meyer-Ruppenthal vom Verkehrsamt Veldenz schätzt an der Kooperation vor allem das damit hinzugewonnene Fachwissen „und die neuen Kontakte“. So sind unter den ersten Anmeldungen für dieses Jahr neben vielen treuen Teilnehmern auch etliche neue. Damit sie und alle anderen Anreisenden sich vor Ort zügig einschreiben können, gibt es ein „Organisations-Büro“ mit Tobias Follmann, Christian Port und Dirk Waschki.

Das Leistungs-Paket für Teilnehmer, die für 65 Euro dabei sind, ist deutlich dicker als sonst. So fährt etwa erstmals ein Pannenfahrzeug mit. Den Werkstattwagen stellt die Wittlicher „Benarrow Oldtimer Garage“ von Bernd Benninghoven, Geschäftsführer von BIVM, Eigentümer und Betreiber des Museums. Beim Stopp am Zylinderhaus mit Biergarten und Restaurant erwartet die Teilnehmer zudem ein Mittagessen und der Besuch im Museum. Auf drei Etagen zeigt es Oldtimer wie der Marken Horch, Audi, Wanderer und DKW vor begehbaren Ladenzeilen aus der Zeit, in der die Fahrzeuge gebaut wurden. Außerdem gibt es für Oldie-Fahrer Preise für unterwegs zu lösende Aufgaben, Pokale wie für den „Publikumsliebling“ und Zylinderhaus-Start-Nummern als Andenken. Wer möchte, kann seinen Wagen zudem am Museum abstellen und per Bus-Shuttle zwischen Veldenz und Bernkastel-Kues pendeln. So lassen sich Sternfahrt und Weinprobe gleichermaßen genießen. Van Stek hofft auf ähnlich großen Zuspruch wie bei den „Kues Cruise-Nights“ mit „ein paar hundert“ Fahrzeugen jeden ersten Freitag im Monat.

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