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50 Flüchtlinge kommen in den Hunsrück - Infopolitik wird kritisiert

50 Flüchtlinge kommen in den Hunsrück - Infopolitik wird kritisiert

In Bischofsdhron im Hunsrück werden ab Mitte November Flüchtlinge untergebracht. Die Initiative Miteinander in Morbach sagt zwar Unterstützung zu, kritisiert aber die Informationspolitik.

 Hier sollen ab November etwa 50 Flüchtlinge einziehen.
Hier sollen ab November etwa 50 Flüchtlinge einziehen. Foto: Christoph Strouvelle

Nach wochenlangen Gerüchten steht jetzt fest: In Bischofsdhron im Hunsrück werden ab Mitte November Flüchtlinge untergebracht. Die Flüchtlingsinitiative Miteinander in Morbach erklärt sich bereit, bei der Integration zu helfen, kritisiert aber gleichzeitig die Informationspolitik der Verwaltung.

Florian Brödner, evangelischer Pfarrer und einer der Sprecher von Miteinander in Morbach, sagt, die Initiative sei bereit, mit der Gemeinde zusammenzuarbeiten und die Flüchtlinge in Bischofsdhron zu unterstützen. "Wir haben uns doch gewünscht, dass die Gemeinde auf uns zugeht", sagt er. Man sei dankbar, wenn in Zukunft Hand in Hand gearbeitet würde und die Initiative Unterstützung erhält.

Brödner habe vor etwa drei Wochen erstmals von der Ankunft weiterer Flüchtlinge gehört, allerdings nicht von offizieller Seite. Sein Mitstreiter Georg Gröber sagt, dass Miteinander in Morbach bisher keine offizielle Information über weitere Flüchtlinge erhalten hat. Zudem kritisiert Brödner, dass es grundsätzlich ein Problem sei, zu erfahren, wo Flüchtlinge untergebracht seien und aus welchem Land diese kommen. "Infopolitik sieht anders aus", sagt er.

Mehr zum Thema gibt es im ausführlichen Bericht.