660 000 Euro für Pumpstation im Röderbachtal

Thalfang/Hermeskeil · Ein seit zehn Jahren geplantes Projekt nähert sich seinem Abschluss: die Trinkwasserverbindung, die über Verbandsgemeindegrenzen hinweg die Versorgung in beide Richtungen sicherstellen soll. Nachdem die Leitung selbst verlegt ist, soll nun die Pumpstation im Röderbachtal gebaut und angeschlossen werden.

Thalfang/Hermeskeil. Für insgesamt drei Projekte der Verbandsgemeindewerke sind oder werden Planungsaufträge vergeben. Für das Neubaugebiet in Bäsch mit sechs Parzellen (der TV berichtete), für die Pumpstation im Röderbachtal und für Sanierungsarbeiten im Thalfanger Zentralhochbehälter. Seine betonierten Trinkwasserkammern aus Beton sollen, wie heute üblich für solche Anlagen, mit Edelstahl oder Kunststoff ausgekleidet werden. Der gut 40 Jahre alte Hochbehälter erhielt vor wenigen Jahren eine neue Wasseraufbereitungsanlage. Die geplante Pumpstation ist - wie mehrfach berichtet - Teil der größtenteils verlegten überörtlichen Verbindungsleitung, die für Thalfanger wie Hermeskeiler Gemeinden die Versorgung mit Trinkwasser sicherstellen soll. Laut Werkleiter Edwin Maßmann handelt es sich bei der Station um den abschließenden Bauabschnitt des federführend von der VG Hermeskeil betreuten Projektes.
Das Land fördert das seit bald zehn Jahren geplante Vorhaben mit 528 000 Euro als zinsloses Darlehen. Nachdem dieser Bescheid nun vorliegt, kann die Nachbar-VG ein Ingenieurbüro beauftragen und die Arbeiten ausführen lassen. Einschließlich der Anschlussleitungen wird die Pumpstation insgesamt etwa 660 000 Euro kosten. Ebenfalls möglichst bald sollen die Höfe "Drei Eichen" in Hilscheid und Heidenburger Hof, beide außerhalb gelegen, ans öffentliche Abwasser- beziehungsweise Wassernetz angeschlossen werden. Noch werden solche Vorhaben gefördert, begründet Maßmann die Entscheidung der Verbandsgemeindewerke. Beschlossene Sache ist zudem der Kauf eines Fahrzeugs für 24 000 Euro. Mit dem bisherigen Auto wäre das Risiko, im Falle einer Störung nicht reagieren zu können, einfach zu groß, erklärt er. urs