A 1-Abfahrt Richtung Hochmoselübergang bleibt auch nach Brückeneröffnung gesperrt

Kostenpflichtiger Inhalt: Wittlicher Autobahnkreuz : A1-Abfahrt Richtung Hochmoselübergang bleibt auch nach Brückeneröffnung gesperrt

Bald wird die Hochmoselbrücke eröffnet, doch ein Dämpfer ist die Sperrung einer Auf- und Abfahrt am Autobahnkreuz Wittlich, die noch bis Dezember bestehen soll. Ein Überblick über die Planung des Landesbetriebs Mobilität.

Es ist eines der bedeutendsten Ereignisse der Region, so mancher Pendler wartet bereits seit Jahrzehnten darauf – die Eröffnung des Hochmoselübergangs am 21. November. Die Autofahrer aus Richtung Trier müssen allerdings erst einmal einen Umweg zu der lang ersehnten Brücke fahren. Wie kam diese Planung zustande?

Wer derzeit von der A 1 in Richtung Hochmoselübergang abfahren möchte, der scheitert am Wittlicher Autobahnkreuz an einer gesperrten Abfahrt. Und das soll laut Landesbetrieb Mobilität (LBM) auch noch fünf bis sechs Wochen nach der Eröffnung des neuen Übergangs so bleiben. Grund dafür ist eine sieben Kilometer lange Baustelle zur Sanierung der Fahrbahn. Momentan wird der Verkehr über das Autobahnkreuz Wittlich-West und die Anschlussstelle Salmtal umgeleitet.

Verena Blümling, Pressesprecherin des LBM, erklärt, dass die Planung daraus resultiere, dass die Behinderungen für den Verkehr möglichst gering gehalten werden sollen. Eine Verschiebung ins Jahr 2020 hätte die Behinderungen für den Verkehr auf die gesamte Bauzeit, also sieben Monate, erhöht. Bei der jetzigen Planung seien sie dagegen auf fünf bis sechs Wochen beschränkt.

Aufbau der Autobahn 1. Foto: TV/Scheidweiler, Jonas

Dass die Auf- und Abfahrt zum Zeitpunkt der Eröffnung des Hochmoselübergangs noch gesperrt sein wird, schätzt der LBM so ein: „Da es zwischen der Brücke und dem Autobahnkreuz West weitere Zu- und Abfahrtsmöglichkeiten gibt, sehen wir für den begrenzten Zeitraum der verkehrlichen Einschränkung keine wesentliche Hindernisse für die private oder gewerbliche Nutzung der neuen Strecke.“

Im Jahr 2018 wurde auf dem selben Streckenabschnitt die Gegenfahrbahn saniert. Dort gab es nach Abschluss der Arbeiten Aufregung über die Unebenheiten auf der Fahrbahn (der TV berichtete mehrmals), besonders in sozialen Netzwerken. Laut LBM handelte es sich dabei um „zulässige Toleranzen im Vertragswerk“. Blümling teilt mit: „Dies ist ein Ergebnis, mit dem wir beim LBM-Autobahnamt dennoch nicht zufrieden sind.“

Damit bei der aktuellen Baustelle nicht wieder Unebenheiten auftreten, hat der LBM nun strengere Kontrollen angekündigt: „Da es sich um dieselbe Baufirma handelt, wurde die Thematik explizit angesprochen, damit eine bessere Ebenheit erzielt wird. Die Höhenabtastung für den Einbauzug wird verstärkt kontrolliert und die Ebenheit der Fahrbahn kurz nach dem Einbau nachgemessen.“ Die Bautechnik sei die selbe wie bei den Arbeiten im vorangegangenen Jahr. Bisher liege die Baufirma mit den Arbeiten im Zeitplan, Komplikationen seien ebenfalls keine aufgetreten.

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