Ab in die Kläranlage

Der Flughafen Frankfurt-Hahn investiert in den kommenden Jahren zig Millionen Euro in die verlängerte Start- und Landebahn, in ein erweitertes Terminal, in neue Zufahrtsstraßen. Unbegreiflich, dass dann angeblich kein Geld da ist, um das belastete Oberflächenwasser, so wie es sich gehört, in eine Kläranlage einzuleiten und zu reinigen.

Mit Tricks versucht der Flughafen, die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte einzuhalten: Einfach das belastete Wasser so lange mit gutem Wasser mischen, bis die Werte stimmen. Und dann ab damit in den Waschbach und Ahringsbach. Das kann und wird sich die Verbandsgemeinde nicht gefallen lassen - auch wenn die zuständige Wasserbehörde offensichtlich keine Bedenken hat. Vermutlich muss erst vor Gericht geklärt werden, welchen Stellenwert Trinkwasser im Land hat. Hoffentlich entscheiden die Richter im Sinne der Verbraucher. w.simon@volksfreund.de