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Abschied nach fast drei Jahrzehnten

Abschied nach fast drei Jahrzehnten

Von der Vorstandsarbeit hat sich Dieter Gerten, langjähriger Vorsitzender des Ortsverbands Hundheim des Sozialverbands VdK verabschiedet. Der Gemeinschaft jedoch bleibt er treu und wird auch künftig an deren Unternehmungen teilnehmen.

Hundheim. (urs) Drei Jahrzehnte Vorstandsarbeit weisen meist nicht nur Höhen, sondern auch Tiefen auf. Beim VdK-Ortsverband Hundheim scheint das anders zu sein. Dieter Gerten, der nach 16 Jahren als Vorsitzender und insgesamt 27 Jahren im Vorstand bei den jüngsten Wahlen nicht mehr angetreten ist, weiß von keinen Tiefen. Am erfreulichsten für ihn sind die Kooperationen mit anderen Ortsvereinen. Ob Maifest oder Nikolaustüten - die Vereinsgemeinschaft funktioniere sehr gut. Ortsvereine müssten doch zusammenarbeiten, betont der 70-Jährige. Dafür hatte er sich eingesetzt, seit er dem VdK 1982 beitrat. Bestätigt fühlt er sich dadurch, dass der VdK Hundheim damals 24 Mitglieder zählte und heute 104.

Weitere Gründe für den Mitgliederanstieg sieht Gerten im guten Miteinander und im Zusammenhalt der Hundheimer VdK-Mitglieder. Bei den jüngsten Vorstandswahlen war das erneut unverkennbar. Wie berichtet wählten die Anwesenden ihren neuen Vorstand mit Werner Weber an der Spitze einstimmig. Der langjährige Stellvertreter genießt das Vertrauen seines Vorgängers. Der neue Vorstand werde seine Arbeit ebenso gut machen wie der bisherige, ist Gerten überzeugt. Wahlen oder gemeinschaftliche Unternehmungen sind für die Mitglieder willkommene Gelegenheiten, sich zu treffen. Ebenso wie Weihnachtsfeiern, die nicht nur zu Kaffee und Kuchen einladen, sondern auch zum Mittagessen. Außerdem bietet der Ortsverband Ausflüge an. Die Tagesfahrten führen in die Pfalz, ins Saarland oder in den Schwarzwald. Das sei immer sehr schön und werde rege angenommen, berichtet Gerten. Besonders beliebt seien die Frühstückspausen mit Fleischwurst und Brötchen. Bei der Organisation der Fahrten habe ihn seine Frau all die Jahre unterstützt: "Alleine packt man das doch nicht so gut."

Rückblickend ist der Vater von sechs Kindern und Opa von zehn Enkeln und zwei Urenkeln überrascht, so viele Jahre Vorsitzender gewesen zu sein. Anfangs hätte er das nicht gedacht. Aber die Arbeit habe immer Spaß gemacht, weshalb das Abschiednehmen auch etwas geschmerzt habe: "Aber irgendwann muss man ja aufhören."