Abschied von Rudolf Halffmann: Zwischen Wehmut und Dankbarkeit

Abschied von Rudolf Halffmann: Zwischen Wehmut und Dankbarkeit

Verbundenheit, Dank und Herzlichkeit, das alles ist zu spüren bei der Abschiedsfeier für Pfarrer Rudolf Halffmann, der fast 20 Jahre in Wittlich gearbeitet hat. Rund 1000 Menschen waren zur Eucharistiefeier in die St.-Markus-Kirche gekommen.

Wittlich. Mitglieder aus den sieben Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft und viele Gäste waren zusammengekommen, um sich von Pfarrer Rudolf Halffmann zu verabschieden. Unter den rund 1000 Besucher der Eucharistiefeier waren etwa 90 Messdiener und 15 Seelsorger, die Pfarrer Halffmann bei seiner Arbeit zur Seite gestanden hatten. Der Gottesdienst wurde gestaltet von einem Chor aus 140 Sängern aus allen Kirchenchören der Pfarreiengemeinschaft unter der Leitung von Dekanatskantor Reinhold Schneck. Die Orgel spielte Michaela Schneck.
Schon bei der Begrüßung brachte der scheidende Pfarrer seinen Dank zum Ausdruck für die fast 20 Jahre, die er in Wittlich für die Seelsorge zuständig war - Dank an Gott und Dank an die Menschen in den Gemeinden, die ihn mit so viel Wohlwollen und Bereitschaft zu Mitarbeit und Hilfe umgeben hätten. Der Grundgedanke der Predigt war sein eigener Glaube an Gott, den Gott, der den Menschen von allem Anfang an trägt und auch am Ende des Lebens und der Zeit nicht fallen lassen wird. Gott habe sich offenbart als der, der für uns Menschen da ist und da sein will. Der Glaube an diesen Gott sei der Kern seines Lebens als Mensch und als Priester; ihn habe er den Menschen nahe bringen wollen.

Der Vorsitzende des Pfarreienrats, Karl-Heinz Musseleck, erwähnte in seinem Abschiedswort die während der Amtszeit des Pfarrers durch die Strukturreform der Seelsorge ständig zunehmenden Aufgaben und Verantwortungsbereiche. Er betonte, dass trotz dieser Belastung durch Verwaltung und auch Bautätigkeit für Pfarrer Halffmann doch immer die Zuwendung, die Beziehung, ja die Liebe zu den Menschen im Mittelpunkt gestanden hätten. Dafür sei er ein Vorbild für die Gläubigen und für die Gemeinden gewesen. Mussel eck versprach, dass die Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft versuchen würden, fortzuführen, was ihr Pfarrer ihnen vorgelebt habe. Er wünschte dem scheidenden Pfarrer für den Ruhestand Gottes Segen. red

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