Abschluss-Wallfahrt mit Weihbischof Brahm versammelte Gläubige in Berglicht

Glaube : Weihbischof predigt bei Hunsrück-Wallfahrt

Rosenkranzgebet, Messe und Lichterprozession: Gläubige versammeln sich in Berglicht.

(red) Der Trierer Weihbischof Robert Brahm hat in seiner Predigt bei der Abschluss-Wallfahrt zu „Unserer Lieben Frau vom Berge“ in Berglicht (Kreis Bernkastel-Wittlich) die Pilger ermuntert, vertrauensvoll nach vorne zu blicken. 2009 haben engagierte Gläubige unter der Anleitung des damaligen Pfarrers Alexander Kurp die Tradition der Berglicht-Wallfahrten zum Mariengnadenbild im Pfarrgarten und der Wallfahrtskirche Maria Geburt wiederaufleben lassen. Seitdem sind Interessierte wieder zur Wallfahrt mit Rosenkranzgebet, Eucharistiefeier mit Segen und Lichterprozession sowie anschließendem Austausch im Pfarrhaus eingeladen. Das diesjährige Motto der Wallfahrten lautete „Suchen und fragen, hoffen und sehen“.

Die Oktober-Wallfahrt zu „Unserer Lieben Frau vom Berge“ führte nicht nur Gläubige aus der Pfarrei Berglicht – mit Gräfendhron und Merschbach – zusammen. Auch Frauen und Männer von der Mosel, aus dem Hochwald und dem Saarland reisten an. Brahm dankte allen, „die sich immer wieder einsetzen für die Wallfahrten“ und so die Gemeinschaft ermöglichen.

In seiner Predigt sagte der Weihbischof, dass Menschen scheiterten und wieder aufstünden, zu Gewalt wie zu großen Gesten fähig seien. Das zeige, dass Veränderung möglich sei. Wer Schicksalsschläge verarbeiten und verkraften müsse, könne durchaus schon mal zweifeln. Doch Gott nehme sich aller Menschen an, die ihm vertrauen. Er lasse sie spüren, dass sie nicht allein mit ihren Sorgen seien. So könne – mitten im Alltag – Auferstehung erfahren werden. Denn Auferstehung heiße: „Es wird weiter gehen; und es wird gut weitergehen“.

Den feierlichen Abschluss der Wallfahrt 2019 umrahmte der Kirchenchor Berglicht unter der Leitung von Andreas Krob und Organist Gerhard Blasius. Die Tradition der Wallfahrten in Berglicht reicht mehr als 500 Jahre zurück und war bis in die 1960er Jahre sehr lebendig. Nach einigen Jahrzehnten Pause wurde die Tradition 2009 wieder aufgenommen.

Weitere Informationen zu den Wallfahrten in Berglicht gibt es bei Hans Günther Steinmetz unter Tel.: 06504-8954, per E-Mail an
wallfahrt-berglicht@t-online.de oder auf www.marien-wallfahrt.berglicht.info

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