Abzweigung L 190 von der Hunsrückhöhenstraße für zwei Wochen gesperrt

Verkehr : Auf Umwegen nach Irmenach

Am Montag wird die Abzweigung der L 190 von der Hunsrückhöhenstraße für zwei Wochen voll gesperrt.

Jetzt beginnt der Bau der nächsten Ampel auf der Hunsrückhöhenstraße. Am Knotenpunkt Hirschfelder Bahnhof wird wegen der Arbeiten die Abfahrt der L 190 nach Irmenach ab dem 12. August bis voraussichtlich 23. August voll gesperrt, teilt der Landesbetrieb Mobilität (LBM) mit. Der Verkehr aus Richtung Irmenach zur B 327 wird in diesem Zeitraum über Thalkleinich und Kleinich zur Anschlussstelle bei Hochscheid geleitet, wo die Autofahrer dann wieder auf die B 327 kommen. Die Sperrung ist notwendig, weil ab Montag dort die Fundamente für die Signalanlagen gegossen und die notwendigen Verbindungsleitungen gelegt werden, sagt Mirko Stein vom LBM Bad Kreuznach. Dies könne wegen der offenen Bauweise nur unter Vollsperrung geschehen. Sobald die Leitungen und Fundamente auf der Irmenacher Seite fertig gestellt sind, werden sie an der L 190 in Richtung Hirschfeld in Angriff genommen.

Der Bau der Ampelanlagen wird wegen der Eröffnung des Hochmoselübergangs notwendig. Der von dort kommende Verkehr fließt dann weiter über die B 327 in Richtung Flughafen Hahn und umgekehrt. Da aufgrund des zu erwartenden höheren Verkehrsaufkommens die Fahrzeuge Probleme haben werden, die auf dem zweispurigen Abschnitt auf die Hunsrückhöhenstraße einbiegen wollen, werden an den Kreuzungen bei Hochscheid, Hirschfelder Bahnhof und Lötzbeuren Ampeln errichtet.

An der Hochscheider Kreuzung sind die Arbeiten für Fundamente und Leitungen bereits abgeschlossen, sagt Stein. Die Kreuzung bei Wahlenau/Lötzbeuren folgt direkt im Anschluss an die Arbeiten an der Kreuzung Hirschfelder Bahnhof.

Bis die Masten für die Signalanlagen aufgestellt werden können, dauert es dann aber noch eine Weile, sagt er. Denn die Fundamente müssen je nach Wetterlage etwa 24 Tage aushärten.

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