"Achtung: Jesus kreuzt"

Sein neues Chorprojekt hat der Junge Chor Marienburg unter dem Titel "Achtung: Jesus kreuzt - Begegnungen mit Jesus"vorgestellt. Am 24. und 26. April hat der Chor weitere Aufführungen.

Cochem/Zell/Wittlich/Trier. (red) Der Junge Chor Marienburg hat in der Kirche der Jugend Marienburg sein zehntes ökumenisches Chorprojekt vorgestellt. Es steht unter dem Motto "Achtung: Jesus kreuzt - Begegnungen mit Jesus".

Über hundert Jugendliche und junggebliebene Erwachsene wollen mit ihren Liedern und Texten dazu einladen, neue Begegnungen mit Jesus zu wagen. Bei der Premiere in der Pfarrkirche St. Jakobus in Zell-Kaimt haben sie das bereits bewiesen. In ihrem Jubiläums-Chorprojekt wollen die Beteiligten vermitteln, wie sehr die Begegnungen bekannter biblischer Personen mit Jesus auch heute noch für jeden Einzelnen bedeutsam sein können.

Da sind Petrus und Judas mit ihrem Versagen und ihrer Schuld, da sind die Frau am Jakobsbrunnen, die nach ihrer eigenen Quelle sucht, Maria Magdalena auf der Suche nach Annahme und der zunächst blinde Bartimäus. Ihr aller Weg wird von Jesus gekreuzt und sie bekommen Antworten für ihr Leben.

Diese Jesus-Begegnungen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Aufführung des Chores, deren Lieder immer wieder mit szenischen Darstellungen und musikpädagogischen Elementen abwechseln. "Die Themen der biblischen Gestalten werden zu unseren Themen, sind brandaktuell und bedeutsam. Es sind Themen, die in unser Leben hineinreichen, in denen wir selbst vorkommen. Und plötzlich geht es nicht um den alten Petrus oder die Frau an einem längst versiegten Brunnen. Es geht um mich", beschreibt Armin Surkus-Anzenhofer die Begegnungen mit Jesus. Der Pastoralreferent ist gemeinsam mit Pfarrer Thomas Werner und Pastoralreferentin Sara Kleid für die inhaltliche Gestaltung verantwortlich. Zusätzlich haben sich 20 Ehrenamtliche in verschiedenen Planungsworkshops engagiert. Das musikalische Vorbereitungsteam bilden die Kirchenmusiker Helmut Bremm, Daniela Leininger, Marion Oswald und Bernhard Rörich.

Sie sorgen für den guten Klang im Chor und die gute Stimmung unter den Chormitgliedern - das älteste davon über 60 Jahre alt, das jüngste acht. "Uns gefällt besonders, wie wir hier aufgenommen werden, das Miteinander, die Stimmung im Chor und natürlich das gemeinsame Singen.

Das macht uns am meisten Spaß", so die beiden jungen Sängerinnen Luisa Fuhrmann und Sabrina Lenz aus Ellenz-Poltersdorf. Dass sie mit viel Begeisterung dabei sind, dafür sorgen auch die bewusst eingestreuten Elemente, die die zwischenmenschlichen Begegnungen während des Probewochenendes fördern sollen. Dabei begegnen sich auch Chormitglieder unterschiedlicher konfessioneller Herkunft.

Auch wenn die evangelischen Mitglieder dabei deutlich in der Unterzahl sind, so ist es den Verantwortlichen doch wichtig, dass die Kirche der Jugend Marienburg damit ein deutliches Zeichen setzt und Katholiken und Protestanten in einem ökumenischen Chorprojekt letztlich für den selben Glauben werben.

Weitere Aufführungstermine: 25. April, 14 Uhr, Trier St. Paulus, Dietrichstraße, im Rahmen der Heilig-Rock-Tage; 26. April, 17 Uhr, Wittlich St. Markus.

Info und Kontakt: Telefon: 06571/14694-15, E-Mail: armin.surkus-anzenhofer@bistum-trier.de.