Ärgernis Altglascontainer

Brauneberg · Benötigt die Gemeinde Brauneberg zwei Altglascontainer? Sind die Standorte noch sinnvoll? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich heute der Brauneberger Gemeinderat.

Glas darf nur zu bestimmten Zeiten eingeworfen werden. In Brauneberg weist ein Schild die Nutzer darauf hin. TV-Foto: Claudia Szellas

Brauneberg. Am Container in der Brunnenstraße weist ein Schild darauf hin: "Bitte beachten Sie die Einwurfzeiten." Immer wieder mal kommt es dort wie an vielen anderen Containerstellen zu Lärmbelästigungen, die durch eingeworfene Flaschen verursacht werden.
Einwurfmoral problematisch


"Das ist kein großes Thema", sagt Ortsbürgermeister Udo Schiffmann. Er will jedoch grundsätzlich eine Diskussion anregen, wie man künftig mit dem wertvollen Rohstoff Glas umgehen könnte. "Wir haben zwei Standorte für Altglas im Ort. Dabei ist schlicht die Frage, ob man beide benötigt oder eventuell einen auflöst." Seit 20 Jahren steht der Glasschlucker in der Brunnenstraße. Es wurde ein Standort ausgewählt, der möglichst weit außerhalb des Ortes ist. Durch Neubaugebiete haben sich die Situationen geändert - die Einwurfmoral einiger jedoch nicht.
Deshalb will das Gremium heute ab 18 Uhr im Touristik- und Gemeindezentrum darüber beraten. Schiffmann selbst regt im TV-Gespräch sogar an: "Warum setzt man sich nicht mal mit fünf oder sechs Orten und den Entsorgern zusammen und schafft einen zentralen Ort für Glascontainer?" Auch der Forstwirtschaftsplan, wiederkehrende Beiträge, Reparaturen an der Straße Hirzlei sowie der Altglascontainer in der Brunnenstraße sind heute Themen im Gemeinderat Brauneberg.jo