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Afrikanische Schweinepest auf dem Vormarsch

Umwelt : Afrikanische Schweinepest auf dem Vormarsch

Die Zahl der infizierten Schweine hat in Belgien zugenommen, berichtet der Erste Beigeordnete des Landkreises, Alexander Licht.

Die gefürchtete Afrikanische Schweinepest (ASP) ist noch nicht über die Landesgrenze, aber sie breitet sich weiter in Südbelgien aus, berichtete Alexander Licht, Erster Beigeordneter des Landkreises Bernkastel-Wittlich auf der Tagung des Bauern- und Winzerverbandes in Wittlich.

Im September 2018 wurden  drei an der tödlichen Viruserkrankung verendete Wildschweine in Belgien gemeldet. Diese Zahl sei in Belgien inzwischen auf 151 infizierte Wildschweine gestiegen, die in der Nähe von Arlon entdeckt wurden, obwohl das ursprüngliche Seuchengebiet mit einem elektrischen Zaun abgrenzt worden sei. Licht: „Die Seuche hat diesen Bereich im Süden von Arlon verlassen.“ Die ASP kann auf Hausschweine übergreifen, verläuft innerhalb von wenigen Tagen und endet zu 90 Prozent mit dem Tod des Tieres. Sie ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Deshalb werde aktuell, so Licht, auch in der Jungjägerausbildung besonders auf die Hygiene-Regeln aufmerksam gemacht.