Alle Fotos: Feuerwerk, Rummel, Getränke und Festumzug beim Weinfest der Mittelmosel

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Bernkastel-Kues feiert das größte Weinfest der Mittelmosel. Am Samstagabend stand das traditionelle Feuerwerk als Höhepunkt des Festes an, am Sonntag folgte der Festumzug, der bei trockenem Wetter durch die Stadt zog. Impressionen unserer Reporter und Fotografen:

Der Winzer-Festzug begann seine rund 2,5 Kilometer lange Tour am Sonntagnachmittag in der Altstadt, mit 27 Festwagen, 23 Musikgruppen und 34 Fußgruppen.

Einer der Höhepunkte des Weinfestes der Mittelmosel in Bernkastel-Kues, das Feuerwerk am Samstagabend, ist zumindest halb dem Wetter zum Opfer gefallen. 25 Minuten vor Beginn um 21 Uhr gab es ein kurzes Unwetter mit Regen, Blitz und Donner. Die Folge: Nur das Feuerwerk vom Bernkasteler Moselufer konnte abgeschossen werden.

Im Bereich der Burg, von wo normalerweise die Raketen gezündet werden, die die besonderen Bilder an den nächtlichen Himmel zaubern, blieb zunächst alles dunkel. Es gelang dem Feuerwerker noch einige Raketen von Hand zu zünden. Ein stimmiges Bild entstand aber nicht. Der Großteil der Raketen blieb am Boden.

Foto: Rudolf Höser

Trotzdem gab es von den Zuschauern, die zu Zehntausenden nach Bernkastel-Kues gekommen waren, Beifall.

Foto: TV/Hans-Peter Linz

Bis zum Wetterumschwung herrschte traumhaftes Hochsommerwetter. Die Stadt füllte sich mit Besuchern, die trotz der Hitze feierten. Bereits am Donnerstagnachmittag hatten die Weinstände geöffnet. Das Fest wird alljährlich von rund 200.000 Einheimischen und Touristen besucht. Am Donnerstagabend hatten alle Damen, vom Säugling bis zur Seniorin, die grüne Röcke weiße Blusen schwarze Mieder und ein rotes Halstuch trugen, von der Stadt ein Glas Wein oder Traubensaft und Pralinen erhalten. Anschließend zogen die Moselblümchen über die Weinstraße.

Mehr als 20 Moselgemeinden von Leiwen bis Zell präsentieren hier an fünf Tagen ihr Angebot an Rieslingweinen. Am Donnerstag gab es die Weine ab 17 Uhr an den Weinständen in etwas kleineren Probiermengen (5 cl) zu kosten: So können die unterschiedlichsten Weine in ihrer ganzen Vielfalt probiert werden – mehr als 500 Weine stehen zur Auswahl.

Am Freitag ging das Fest weiter mit dem Einzug der Mosella, die von 70 Weinhoheiten der Region begrüßt wurde. Dazu wurde eigens ein roter Teppich auf dem Marktplatz ausgerollt. Mosella fuhr dann mit einem Festwagen in die Stadt.

Auf dem Rummelplatz im Stadtteil Kues läuft der Betrieb seit Freitagnachmittag. Erste Fahrgäste waren Mosella Kirsten I, ihre Prinzessinnen Rebecca und Svenja, Rummelplatzbetreiber Josef Zimmer und Stadtbürgermeister Wolfgang. Für die Kinder und Jugendlichen gab es Chips und Karten für die Fahrgeschäfte und Essensgutscheine. Bei der Verteilung der Chips herrschte ein wenig das Chaos. Hier regierte das Recht des Stärkeren, manch kleineres Kind ging leer aus. Ein Essensgutschein mehr entschädigte sie. Die Eröffnung des Rummelplatzes wurde erstmals von einem DJ untermalt. Der Rummelplatz und der angegliederte Handwerkermarkt sind noch bis einschließlich Dienstag geöffnet.


Für einen Mann aus Bernkastel-Kues endete der erste Tag des Weinfestes der Mittelmosel in einer Ausnüchterungszelle der Polizei. Nach Auskunft von Dienstellenleiter Klaus Herrmann berichtete am Donnerstag gegen 23.30 Uhr ein Anrufer von einem Randalierer auf dem Marktplatz, wo zu dieser Zeit ein Konzert über die Bühne ging. Die Polizeibeamten bekamen es mit einem Mann zu tun, der rumschrie, provozierte und auch um sich schlug. Als die Beamten dem Treiben ein Ende machen wollten, habe der Mann, Jahrgang 1988, Widerstand geleistet, teilt Klaus Herrmann mit. Es sei dann aber doch gelungen den Angreifer zu bändigen und in die Inspektion zu bringen. „Er war erheblich betrunken“, berichtet der Polizist. Von den Besuchern auf dem Marktplatz sei niemand zu Schaden gekommen.


Wir bieten täglich und fortlaufend auf volksfreund.de aktuelle Bilder und Eindrücke von den Höhepunkten des Festes: Am Samstagnachmittag kommen neue Impressionen vom Fest und am Abend Bilder vom Feuerwerk. Am Sonntag werden Fotos vom Festumzug zu sehen sein.

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