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Alles für die (Wild-)Katz? Monitoring für scheues Tier

Hoppstädten-Weiersbach/Thalfang. Bei der ersten Nationalpark-Akademie-Veranstaltung 2017 am Montag, 23. Januar, dreht sich alles um Katzen, denn das Wildkatzenmonitoring startet. Auch der Luchs ist Thema eines Vortrags.

Hoppstädten-Weiersbach/Thalfang. Die Wildkatze ist Symboltier des Nationalparks Hunsrück-Hochwald. Doch wie viele Wildkatzen gibt es eigentlich? Wie zählt man ein Tier, das so scheu ist, dass man es gar nicht sieht? Wenn Wildkatzen sich hier doch schon wohlfühlen, kommt dann auch bald der Luchs? Diesen Fragen widmet sich die erste Nationalpark-Akademie 2017.
Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald liegt inmitten des Verbreitungsgebietes der europäischen Wildkatze. Eine Aufgabe des Nationalparkamtes ist es, ein systematisches Monitoring dieser Art zu etablieren. Die Wildkatze streift schon heute durch das Nationalparkgebiet. Ihre systematische Erfassung und Überwachung (Monitoring) steht in den Startlöchern. Anja Schneider vom Nationalparkamt wird darüber berichten. Dass der große Bruder ebenfalls zurückkehrt, ist seit der Auswilderung von drei Luchsen im Pfälzerwald denkbar. Darüber referiert Michael Back, der mit seiner Arbeit als Großkarnivoren-Beauftragter das Projekt unterstützt. red
Die Nationalpark-Akademie findet statt am Montag, 23. Januar, 19 Uhr, im Kommunikationsgebäude Raum 9938 am Umwelt-Campus Birkenfeld.