Alles muss raus

Seit dem Jahr 2005 wird am Wittlicher St.-Elisabeth-Krankenhaus gebaut. Nachdem bereits der Trakt mit den neuen Operationssälen und die Intensivabteilung und Schlaganfall-Einheit eröffnet werden konnten, steht in diesem Jahr die Fertigstellung der Zentralsterilisation auf dem Plan.

Wittlich. Es geht voran am Wittlicher Krankenhaus. Im März 2007 wurden die neuen Operationsräume in Betrieb genommen. Beim zweiten Bauabschnitt entstanden neue Räume für insgesamt 18 Intensivbetten und eine Schlaganfall-Einheit mit sechs Betten. Die Einweihung wurde im August 2008 gefeiert.

Auch 2009 steht eine Einweihungfeier auf dem Plan. Im September wird mit der Fertigstellung der Zentralsterilisation und eines Aufwachraumes gerechnet.

Doch zurzeit ist von diesen Räumen noch nicht viel zu sehen. Arbeiter sind dabei, die ehemalige Intensivstation zu entkernen. Dazu muss der Bodenbelag entfernt werden. Auch Dämmung und Estrich müssen raus.

Sogar Wände werden teilweise abgerissen, um so Platz zu machen für eine neue Raumaufteilung. Erst wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, kann mit dem Bau der Zentral sterilisation und des Aufwachraumes begonnen werden.

Wie schon bei dem Bau der Operationssäle und der Intensivstation, sind im Krankenhaus besondere Auflagen zu beachten. Die Zentralsterilisation ist in drei Bereiche aufgeteilt: der unreinen Seite, der reinen Seite und dem sterilen Bereich.

Der Aufwachraum ist dem Operationstrakt angeschlossen. Hierher werden die Patienten unmittelbar nach der Operation transportiert. Anästhesisten und Pflegekräfte können sich um die Überwachnung von Kreislauf, Atmung und Bewusstseinszustand genau wie im Operationssaal mit Hilfe von EKG, Messung der arteriellen Sauerstoffsättigung und automatischer Bludruckmessung kümmern, bis der Patient wach und schmerzfrei ist, der Kreislauf und die Atmung normal sind und er auf die Station zurückkehren kann.

Die Gesamtkosten für die Erweiterung des Wittlicher St. Elisabeth-Krankenhauses betragen 13,6 Millionen Euro. Das Land fördert die Maßnahme mit 11,5 Millionen Euro.