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Alternative Energien international beleuchtet

Alternative Energien international beleuchtet

"Erneuerbare Energien" hieß das Thema, an dem die Berufsbildende Schule (BBS) Wittlich im Rahmen eines Comeniusprojektes der EU in den vergangenen zwei Jahren gearbeitet hat. Jetzt fand das Abschlusstreffen in Denizli in der Türkei statt.

Wittlich. (red) Ein beruflich orientiertes Gymnasium mit Schwerpunkten in den Bereichen Kunst und Musik in Denizli in der Türkei war Gastgeber für die teilnehmenden Schulen aus Italien, Spanien, Polen und der Türkei. Die Schüler erwartete bei ihrem Besuch in der Türkei ein abwechslungsreiches Programm aus Arbeit und Kultur.

Denizli präsentierte die großen griechisch-römischen Kulturen in Kleinasien, wie Hierapolis und Aphrodisias. Alle Projekte wurden von den Schülern in englischer Sprache vorgestellt, die Sprache der Teilnehmer untereinander war ebenfalls Englisch. So ermöglichte die Zusammenarbeit auch bilinguales, interkulturelles Arbeiten.

Die Partnerschaft ermöglichte Schülern und Lehrern einen tieferen Einblick in die Arbeit der Schulen in den beteiligten Ländern sowie den Aufbau von E-Mailkontakten und Video-Konferenzen etc..

Und es soll weitergehen: Für die nächsten zwei Jahre ist ein Nachfolgeprojekt eingereicht. Unter dem Titel "Water is life" wurde das von der spanischen Schule auf Gran Canaria eingereichte Projekt auch für die BBS Wittlich von der EU genehmigt.

"Die BBS Wittlich wird zum Schuljahr 2010/2011 den Schwerpunkt Umwelttechnik im Beruflichen Gymnasium neu einrichten. Außerdem möchten wir in den nächsten Jahren unter dem Titel grüne Schule den ökologischen Aspekt in der ganzen Schule stärker in den Fokus unserer unterrichtlichen Tätigkeit stellen," sagt Alfons Schmitz, stellvertretender Schulleiter der BBS, und da passe dieses Thema hervorragend ins Konzept.Extra Das Comenius-Programm ist ein 1995 eingerichtetes Programm der Europäischen Union mit dem Ziel, die Zusammenarbeit von Schulen aller Schulstufen und Schulformen innerhalb der Europäischen Union sowie die Mobilität von Schülern und Lehrern zu fördern. Es ist Teil des Sokrates-Programms, das neben Schulpartnerschaften auch Schul- und Erwachsenenbildung fördert. Das Programm soll den Europagedanken fördern. Namensgeber ist der Pädagoge Johann Amos Comenius.