Altes Geldstück von 1512 als Vorbild

Altes Geldstück von 1512 als Vorbild

BERNKASTEL-KUES. (mbl) In die Runde der schmucken historischen Häuser am Marktplatz hat sich ein weiteres Fachwerkhaus eingereiht - die Bernkasteler Münzprägestelle. Zum ersten Mal können die Besucher des Weihnachtsmarktes ihre Weihnachstkarte mit selbst geprägter Münze erwerben.

Ob in einfacher Ausführung oder in massivem Silber - der Besucher kann sich zur Erinnerung mit der Münze selbst beschenken oder anderen zu Weihnachten einen Münz-Gruß schicken, eingelegt in eine attraktive Weihnachstkarte. "Jeder Besitzer dieser Münze kann sich rühmen, die Nachprägung eines Bernkasteler Raderalbuses von 1512 erworben zu haben...." - dies und nähere Informationen zum Erscheinungsbild der Münze sind auf der Karte abgedruckt. Ab sofort wird nach alter Tradition jedes Jahr eine Weihnachtsmarkt-Münze mit Jahreszahl handgeprägt. Die Vorderseite stellt die Münzpräge dar. Gebaut hat sie die Fachwerkprägestelle Dieter Denzer aus einem Metall-Rahmen mit Aluminiumblech verkleidet. Alexander Basten war behilflich beim Fachwerkausbau und Wolfgang Pastor bei der Gardinen-Dekoration. Die Sparkasse Eifel-Mosel-Hunsrück und der Köcheverein Mittelmosel haben die neue Attraktion des Mittelalterlichen Weihnachtsmarktes gesponsert. Die Münzpräge ist eine Leihgabe der Firma Staufen aus Esslingen. Der Prägestempel ist nach altem Prägemuster des Bernkasteler Raderalbus hergestellt. Auf geht´s - jeder kann sich seine Münze selbst prägen und das Rad in Schwung bringen. Der freundliche Herr in seiner bunten Kaufmannstracht und gezwirbeltem Schnurrbart ist dabei auch gerne behilflich. Die einfache Münze kostet drei Euro, die Silbermünze 23 Euro - jeweils inclusive der Weihnachtskarte.

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