Am Montag wird in Piesport geteert

Am Montag wird in Piesport geteert

In Piesport soll am Montag ein wichtiger Knotenpunkt eine neue Fahrbahn erhalten: die Kreuzung Bahnhofstraße (B53)/St. Martinstraße. Tags darauf könnte im ersten Bauabschnitt von der Steingasse bis zur Kreuzung die abschließende Feinschicht aufgebracht werden.

Piesport. Im Herzen von Piesport geht es zügig voran mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt. Seit wenigen Tagen wird vor der Touristinfo gebaggert, um Hausanschlüsse zu erneuern. Am Montag, 17. September, soll die Fahrbahn an der Kreuzung von St. Martinstraße und Bahnhofstraße (B53) befestigt werden.
Das zentrale Drehkreuz, an dem seit vier Wochen gearbeitet wird, könnte daher ab Dienstag wieder befahrbar sein. Sofern die Arbeiten zügig voran gehen, wird tags darauf der erste Bauabschnitt den letzten Schliff erhalten. Auf das Teilstück zwischen der Steingasse am Ortseingang aus Richtung Wintrich und der St. Martinstraße soll die obere Fahrbahnschicht aufgetragen werden. Dort wären die Arbeiten dann weitgehend abgeschlossen, der Streckenabschnitt könnte wieder regulär befahren werden. Laut Ortsbürgermeister Karl Heinz Knodt will das Bauunternehmen trotz kalkulierter 14-monatiger Bauzeit möglichst bis Weihnachten fertig sein. Ob das machbar sein wird, hängt aber in erster Linie davon ab, ob der Winter mild oder kalt beginnen wird. Abgesehen davon können nicht vorhersehbare Probleme für Verzögerungen sorgen. So zeigte sich beispielsweise kurz vor den Betriebsferien, dass ein für die Kreuzung bestelltes Rohr nicht passte.
Die gebaggerten Gräben wurden daher wieder verfüllt und nach den Ferien erneut aufgerissen. Ein weiteres Problem sind laut Knodt Kabel oder Rohrleitungen, von deren Existenz oder genauem Verlauf vor den Arbeiten keiner etwas wusste. Dass die Kreuzung bald wieder befahrbar sein wird, sei wichtig, da die an der Bundesstraße ansässigen Betriebe dann endlich wieder normal angebunden seien. urs