Am Sonntag wird es eng

Die elfte Gewerbeschau in Bernkastel-Kues beginnt am Freitag. Fast der gesamte Verkehr wird am Sonntag, dem publikumsträchtigsten Tag, über den neuen Kreisel zum Plateau geleitet.

Bernkastel-Kues. Zur Gewerbeschau in Bernkastel-Kues (29. Februar bis 2. März) werden wieder 20 000 bis 25 000 Besucher erwartet. Den stärksten Publikums-Andrang wird es nach Einschätzung der Polizei am Sonntag ab etwa 12.30 Uhr geben. Dann sind sechs Beamte im Einsatz.Zur Parksituation teilt Helmut Kaspar, Leiter der Polizeiinspektion Bernkastel-Kues, folgendes mit: Auf dem Plateau stehen viele Parkplätze bei den DRK-Werkstätten, dem Hotel Moselpark, auf den Parkplätzen der Kliniken, insbesondere auf dem Waldparkplatz bei der Klinik Landshut, zur Verfügung.

Seitenstreifen kann nicht beparkt werden

Ursprünglich war geplant, ein einseitiges Beparken der Panoramastraße auf dem Plateau zwischen dem Kreisel und der Einmündung der Zufahrten zu den Kliniken Kues und Bernkastel in Richtung Kreisel unter teilweiser Mitbenutzung des Grünstreifens zu gestatten. Eine eingehende Überprüfung der Verkehrssituation auf dem Plateau hat, so Helmut Kaspar, ergeben, dass dies aber nicht in Betracht kommt. Auf beiden Seiten gilt ein Halteverbot. Die Polizei beobachtet die Parksituation auf dem Plateau und wird bei zunehmender Belastung die neue Panoramastraße in Höhe der Firma Mageba sperren. Der Bergweg ist ohnehin wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Fahrzeuge werden dann auf die Parkplätze im Industriegebiet, rund um die Supermärkte, geleitet.

Um die Besucher dann zum Ausstellungsgelände zu bringen, sind am Sonntag ab 12 Uhr zwei Busse im Einsatz, die dann folgende Haltestellen anfahren: Haltestelle in der Gewerbestraße, Haltestelle in der Wuppertalstraße (oberhalb des Toom-Marktes), Haltestelle auf dem Plateau, Höhe Einmündung zum Moselhotelpark. Bewohner des Plateaus werden gebeten, ihre Papiere bereit zu halten und diese den Polizeibeamten an den Sperrstellen vorzuweisen.

Polizei rät zu frühzeitiger Anreise

Die Polizei weist darauf hin, dass falsch parkende Fahrzeuge, die den Verkehr behindern, abgeschleppt werden. Dies gelte besonders für die Notwege der Kurkliniken.

"Ich gehe davon aus, dass der auf dem Plateau und in den Industriegebieten vorhandene Parkraum einem sehr großen Besucheraufkommen gerecht wird. Wenn nicht, haben wir immer noch die Parkplätze am Schul-Zentrum zur Verfügung", sagt Helmut Kaspar. Er rät zur frühzeitigen Anreise, weil nicht vorhersehbar sei, ob sich Rückstaus bilden. Die Sperrung des Bergweges bringe es mit sich, dass viele Besucher durch den Rebschulweg und dann über die Wuppertalstraße zum Plateau wollen. Sie werden über die Wuppertalstraße bis zur neuen Panoramastraße geleitet. Der übrige Besucherverkehr werde über den neuen Kreisel zum Plateau geführt, teilt Kaspar mit.