An das Vorhandene denken
Zum Beitrag über Dierscheid vom 5. Juli im Rahmen der TV-Ortsserie erreichte uns dieser Leserbrief:
Viele Bürger wissen, in welchem Zustand sich unsere Gemeinde befindet. Was Pflege, Sauberkeit und Gleichberechtigung betrifft, haben wir einen gewaltigen Rückschritt gemacht. Viele Gemeindeeinrichtungen, die vor der Zeit des jetzigen Ortsbürgermeisters geschaffen wurden, haben keine Pflege mehr erhalten und befinden sich in einem unmöglichen Zustand. Durch den Ort führte noch nie eine Einbahnstraße. Diese war immer außerhalb der bebauten Ortslage und Teil eines Wirtschaftsweges. Diese Einbahnstraße aufzuheben kostet die Dierscheider viel Geld und ist völlig sinnlos, da die meisten Anwohner des Neubaugebietes und darüber hinaus diese seit Jahren ignorieren. Das Dorfmuseum war noch nie zentraler Treffpunkt für die Dierscheider Bürger. Ziel war, viele Zeugnisse der Geschichte unserer Gemeinde zu erhalten und diese den Besuchern nahezubringen. In den letzten Jahren ist der Besuch mangels Initiative der Verantwortlichen nur noch sehr gering. Hier vermisse ich den Einsatz des Museumsbeauftragten. Einen wichtigen Punkt hat Herr Zenner bei seiner Darstellung vergessen. Die beiden Wiesen auf privatem oder Gemeindeeigentum an der Straße zum Kellerberg und am Buswendeplatz zum Ausführen der Hunde. Hier sollte er einmal die Hundeordnung zu Rate ziehen. Herr Zenner hat in der Vergangenheit nur um den Titel, nicht aber um die damit verbundene Arbeit zum Wohle der Gemeinde gekämpft. Es bleiben viele Fragen: Besonders die, was aus unserer Gemeinde geworden ist.
Hermann Lossbrand, Dierscheid
Dorfentwicklung