An der Uferallee-Planung ändert sich nichts

Die ein Kilometer lange Uferallee in Wehlen soll ein Aushängeschild werden und Bürgern sowie Urlaubern eine besondere Aufenthaltsqualität bieten. Dafür muss sie aber erst einmal umgestaltet werden.

Wehlen. (cb) Im Rahmen der Bürgerversammlung zum Wehlener Dorferneuerungskonzept (TV vom 5. März) kam die Sprache auch auf die Gestaltung der Uferallee. Diese Straße führt auf einer Länge von einem Kilometer an der gesamten Peripherie des berühmten Weinortes vorbei. An der an die Mosel grenzenden Allee liegen wunderschöne alte Winzerhäuser.

Die Straße soll mit einem Aufwand von circa einer Million Euro so umgestaltet werden, dass sie auch wirklich ein Aushängeschild ist und auch ein Alleinstellungsmerkmal darstellt (der TV berichtete). Etwa 930 000 Euro werden, so der Bernkastel-Kueser Stadtbürgermeister Wolfgang Port und Ortsvorsteherin Gertrud Weydert, auf die Wehlener Bürger umgelegt.

Port: Zahlungszeitraum ist vernünftig



Auf die Besitzer großer Grundstücke kommen dadurch durchaus ansehnliche Beträge zustande. Ein Bürger berichtete, dass er 4000 Euro zahlen müsse, ein anderer sprach von 3600 Euro. Um den Bürgern entgegenzukommen, soll die Summe über vier Jahre gestreckt und über die wiederkehrenden Beiträge eingezogen werden. Aus der Versammlung kam die Frage auf, ob der Betrag nicht auch über fünf Jahre gestreckt werden könnte. Da die Kosten vorfinanziert werden, müssten die Bürger dann auch weitere Zinsen trage, erläuterte Stadtbürgermeister Port.

Vier Jahre seien ein vernünftiger Zeitraum. Wer Probleme habe, könne bei der Verwaltung eine Stundung oder weitere Streckung beantragen. Der Wunsch von Ernst Schreiner, die Umgestaltung teilweise (zwischen Brücke und Leinpfad Richtung Kues) wegen ungeklärter Eigentumsverhältnisse erst einmal auszusetzen, hat wohl keine Chance. "Wir hören nicht irgendwo auf", sagte Ortsvorsteherin Weydert.

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