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Andere und sich selbst beschützen

Andere und sich selbst beschützen

Dass Raufen Spaß machen kann, wenn es fair zugeht und vereinbarte Regeln eingehalten werden, das erfuhren die Fünftklässler der Realschule plus Wittlich bei einem Gewaltpräventionsparcours.

Bereits zum siebten Mal hat das Projekt "Cool bleiben - fair handeln" im Rahmen der Gewaltprävention an der Realschule plus Wittlich stattgefunden. Zielgruppe waren die Schülerinnen und Schüler der drei fünften Klassen, die einen Parcours mit vier Stationen durchliefen und dabei die unterschiedlichen Ursachen sowie Auswirkungen von Gewalt erfahren und erleben konnten.

Den Kindern sollte eine spielerische Möglichkeit gegeben werden zu reflektieren, wie sie alternativ mit Wut oder Streit umgehen können. In den einzelnen Stationen konnten sie Erfahrungen darin sammeln, wie es ist, andere zu beschützen und selbst beschützt zu werden. Sie konnten sich mit dem Gefühl der Wut und Lösungsmöglichkeiten für Streitsituationen auseinandersetzen. Außerdem erkannten sie, dass Mitschüler Gewaltsituationen unterschiedlich empfinden. Bei der Station "Raufen macht Spaß" durften die Kinder mit Schaumstoffschlägern kämpfen. Schnell wurde den Schülern klar, dass Raufen Spaß machen kann, wenn es fair zugeht und vereinbarte Regeln eingehalten werden. Angeboten wurde diese Kooperationsveranstaltung von der Schulsozialarbeiterin Rebecca Müller der Realschule plus Wittlich. Der Gewaltpräventionsparcours ist mittlerweile fester Bestandteil der Präventionsarbeit an der Realschule plus Wittlich und ergänzt die breite Palette von Angeboten, die sich mit den Themen Gewalt, Sucht, Gesundheit, Digitale Medien und Sozialkompetenz auseinandersetzen.