Angstzustände durch bedrohliche Sprachnachrichten

Angstzustände durch bedrohliche Sprachnachrichten

Zehn- und elfjährige Kinder erhalten bedrohliche Kettennachrichten auf ihr Handy. Aus Angst leiten viele Kinder die Nachrichten weiter und erhalten die Kette so aufrecht. Die Polizei Idar-Oberstein warnt nun die Eltern.

Idar-Oberstein/Bernkastel-Wittlich. "Wenn du das nicht weiterschickst, wird deine Mutter in fünf Jahren ermordet." "Wenn du die Kette unterbrichst, wird ein kleines Mädchen in deinem Zimmer heute Nacht sterben." Diese und ähnliche bedrohliche Sprachnachrichten erhalten seit Ende September vermehrt Kinder über den Nachrichtendienst WhatsApp, teilt die Polizei Idar-Oberstein mit. Die Kinder sollen dazu aufgefordert werden, 20 weitere Sprachnachrichten zu versenden, um die Drohungen als eine Art Kettenbrief in Umlauf zu halten. Die Nachrichten werden, so die Polizei, an Zehn- und Elfjährige gesendet, die dadurch in Angstzustände versetzt würden. Die Polizei warnt die Eltern: Kinder dürften auf keinen Fall die Nachricht weiterleiten. Nur so könne die Kette unterbrochen werden. Dies gelte auch für Jugendliche und Erwachsene. red
Hinweise an die Polizei in Idar-Oberstein unter Telefon 06781/5687522 oder 06781/450574.

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