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Anschnallen, festhalten und abrocken

Anschnallen, festhalten und abrocken

Die Premiere des Open-Air-Events Fatstival mit unterschiedlichen Musikrichtungen ist gelungen. Am Samstagabend rockten sechs Bands auf dem Sportplatzgelände in Laufeld.

Laufeld. In den Köpfen der Bandmitglieder von Fatstock, die seit 1999 fetzigen Partyrock spielen, existierte die Idee, ein Open-Air-Festival auf die Beine zu stellen, schon seit längerem. "Mit der Altherrenschaft Laufeld hatten wir schnell einen Partner gefunden", sagt Sebastian Meeth, Gitarrist von Fatstock. Das Open-Air mit dem Namen Fatstival in Anlehnung an die Band Fatstock sollte auch für all jene Bands eine Plattform bieten, in denen aktuell mindestens ein Fatstock-Bandmitglied spielt.
Am Samstagabend war es so weit. Auf dem Laufelder Sportplatzgelände tummelten sich rund 450 überwiegend junge Leute und ließen sich auch von eher herbstlichen Temperaturen nicht davon abhalten, gemeinsam mit Fatstock das erste Fatstival mit sechs Bands, die unterschiedlicher nicht sein konnten, aus der Taufe zu heben.
Neben Fatstock standen auch die Bandmitglieder von Affinity Kit mit Kistentrommel aus Holz und Gitarre auf der Bühne. Sie spielten Akustik-Rock. Die Band Martha gab mit Eigenkompositionen aus dem Genre Deutscher Gitarren-Rock-Pop Kostproben aus ihrer ersten CD Alltagswahnsinn, die in Kürze auf den Markt kommt.
Ebenfalls mit dabei die Band Blackpool Pirates, die als äußerlich eher unscheinbare Liebhaber von Rockmusik angesagt wurden. Sie präsentierten melodisch ausgereifte Lieder mit ohrwurmverdächtigen Songs. Als Geheimtipp und Publikumsmagnet lockte gegen Mitternacht die Gerd-Blume-Show das Publikum vor die Bühne.
Nach Zugaben und angesichts der zufriedenen Gesichter dürfte das Motto des Fatstivals "Anschnallen, festhalten und abrocken" beim Publikum angekommen sein.
Sebastian Meeth zeigte sich im Anschluss zufrieden: "Das Fatstival ist durchweg positiv bei den Leuten angekommen." Und: Eine Wiederholung sei nicht auszuschließen. mkl