1. Region
  2. Mosel, Wittlich & Hunsrück

Arbeitskräftemangel Wittlich Meinung: Quantität ist nicht alles

Meinung : Quantität ist nicht alles

Arbeitskräftemangel und Flächenknappheit machen deutlich, dass der Skalierung des Wirtschaftsstandortes Wittlich physische Grenzen gesetzt sind. Das Motto der Olympischen Spiele „schneller, höher, weiter“ lässt sich also nicht auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt, die mit dem Arbeitskräfte- und Wohnraumangebot ihren eigenen limitierenden Faktoren ausgesetzt sind, übertragen.

Dabei ist Quantität auch nicht alles. Um den Wirtschaftsstandort Wittlich zu stärken, könnte die Ansiedlung innovativer Betriebe mit zukunftsweisenden Technologien mehr bringen, als die Eröffnung weiterer Produktionsstraßen. So ist nachvollziehbar, weshalb  der Stadtrat bei der Ansiedlung weiterer Unternehmen künftig verstärkt auf zukunftsweisende Technologien und Branchen setzen will. Wenn die Stadt  einen Strukturwandel verpasst, droht die Gefahr, dass die Zukunft woanders stattfindet.
c.moeris@volksfreund.de