Auch Sportboote können anlegen

Wasser spielt beim Tourismus eine große Rolle. Dem soll in der Verbandsgemeinde Kröv-Bausendorf verstärkt Rechnung getragen werden. Bürgermeister Otto Maria Bastgen hat dies zur Chefsache gemacht.

Kröv/Kinheim. (khg) Mit einem neuen, attraktiven touristischen Angebot warten die Fremdenverkehrsgemeinden der Verbandsgemeinde Kröv-Bausendorf, Kinheim, Kröv und Reil,auf. Am Wochenende wurden die Schwimmstege in Kröv und Kinheim ihrer Bestimmung übergeben. An der Anlage in Reil werden zurzeit noch die baulichen Voraussetzungen geschaffen, ehe hier in absehbarer Zeit die Inbetriebnahme erfolgt.Um den Interessen der vielen Wasserfreunde an der Mosel gerecht zu werden, hatte die Verbandsgemeinde Kröv-Bausendorf für ihre Fremdenverkehrsgemeinden im Jahre 2007 die Einrichtung von Kombi-Steganlagen angestrebt. Die Einrichtung einer solchen Ein- und Ausstiegsstelle für Wasserwanderer ist Teil der durchgängigen Wasserwanderroute Mosel als gesamtregionale Infrastruktur für den Wassersport an der Mosel. Bürgermeister Otto Maria Bastgen hatte die Angelegenheit zur Chefsache erklärt und sich für die Beschaffung der Steganlagen mächtig ins Zeug gelegt. Für den Bürgermeister ist das Hauptziel der Maßnahme die Gewinnung neuer Gästegruppen für die genannten Ortsgemeinden und für die Gesamtregion Mosel.Während ein Teil der Moselgemeinden eine Neun-Meter-Steganlage als ausreichend ansah, waren sich die Ortsgemeinden Kröv, Kinheim und Reil einig, dass nur eine Kombi-Steganlage von 30 Meter Länge für ihre Gemeinden die richtige Lösung sein kann. Hier nämlich können Ruderer, Kanufahrer und, im Gegensatz zur Neun-Meter-Anlage, auch Sportboote anlegen. Nach der Inbetriebnahme der Steganlagen soll im Rahmen der Wasserwanderroute Mosel mit einer entsprechenden Beschilderung auf die Wassersportmöglichkeiten hingewiesen werden.In Anwesenheit von zahlreichen Ehrengästen, darunter die Mitglieder des Verbandsgemeinderates, die Gemeinderäte von Kröv und Kinheim, nahm Bürgermeister Otto Maria Bastgen gemeinsam mit den Weinhoheiten von Kröv und Kinheim und Architekt Steinbrunn (Hillesheim) die offizielle Inbetriebnahme der Steganlagen vor.Die Kosten für die Steganlagen (einschließlich Reil) betragen 112 000 Euro. Das Land trägt 65 Prozent, die Verbandsgemeinde wegen der überregionalen Bedeutung zehn Prozent. Die restlichen 25 Prozente werden von den beteiligten Gemeinden aufgebracht.