Auch was für Kinder

HECKENMÜNSTER. (mai) Der Gemeinderat von Heckenmünster hat den Förderantrag für das Quellheiligtum erweitert: Ein Rundweg soll das Projekt ergänzen.

In etwa einem Dreivierteljahr beginnt in den drei großen Trierer Museen die Landesausstellung "Konstantin der Große" (2. Juni bis 4. November 2007), zu der rund 250 000 Besucher erwartet werden. Im Umland soll zeitgleich das Begleitprojekt "Straße der Römer" unter Federführung der Mosellandtouristik laufen. 100 römische Sehenswürdigkeiten in den Regionen Mosel-Saar, Eifel, Hunsrück, Saarland sowie Luxemburger Mosel sind dabei zu sehen. Heckenmünster könnte mit seinem Quellheiligtum Wallenborn dabei sein. Der Förderantrag für das Projekt ist gestellt, allerdings wurde noch nicht darüber entschieden. In Planung ist, die Überreste der Grundmauern des Heiligtums freizulegen, zu konservieren und ein Stück weit wieder aufzumauern. Um die Chancen des Förderantrags zu erhöhen, hat der Gemeinderat nun auf die Wünsche der Mosellandtouristik reagiert und den Antrag erweitert. Einstimmig sprachen sich laut Ortsbürgermeister Birger Führ die Ratsmitglieder dafür aus, das Projekt um einen Quellenrundweg zu ergänzen. Zu dem Rundweg sollen Informationstafeln und kleine, spielerisch erforschbare Attraktionen gehören, die das Heiligtum für Kinder und damit auch für Familien interessant machen. Der Gemeinderat wird das Projekt in dieser Form aber auch nur umsetzen, wenn das Fördergeld überhaupt fließt und die Gemeinde auch mit dem Rundweg nicht mehr zu zahlen hat als vorher auch. Das Gesamt-Projekt, das von Land und EU gefördert werden soll, kostet 75 300 Euro. Die Erweiterung um den Rundweg soll kostenneutral erfolgen. Ein weiteres Thema der vergangenen Gemeinderatssitzung in Heckenmünster war die Festsetzung des Kostenanteils für den Neubauteil des Kindergartens Salmtal. Der Kindergarten wird erweitert, damit die Kinder ganztags betreut werden können und zudem unter Dreijährige aufgenommen werden können. Die Kosten belaufen sich auf rund 395 000 Euro, der Eigenanteil Salmtals beträgt laut Führ 212 000 Euro. Der Rat beschloss, sich mit maximal fünf Prozent der Gemeindekosten zu beteiligen. Dies sind 10 600 Euro.