Auf dem Boden bleiben

ERBESKOPF. (iro) Immer mehr Fläche wird versiegelt, auch in der Bundesrepublik. Eine Trendwende ist nach Ansicht der Veranstalter der Regionaltagung unter dem Motto "Auf dem Boden bleiben" am 20. und 21. April im Hunsrückhaus nicht zu erkennen.

Abnehmende Anliegerzahlen und ein wachsendes Netz an Straßen und Versorgungsleitungen bereitet vielen Gemeinden schon heute Kopfzerbrechen. Dabei gibt es aus der Sicht von der Landeszentrale für Umweltaufklärung, dem Regionalmanagement Hochwald und dem Hunsrückhauses vernünftige Alternativen, sei es Investitionen in die Bebauung von Lücken und Brachen, sei es die Nachverdichtung in bereits erschlossenen Flächen. Auch die Umnutzungs- und Modernisierungspotenziale seien noch nicht wirklich erkannt. Wird ein vernünftiges Flächenmanagement im besiedelten Raum, aber auch in der Flur betrieben, dann "können auch künftige Generationen im Hunsrück noch auf dem Boden bleiben", heißt es in dem Flyer über die Regionaltagung zur nachhaltigen Entwicklung am 20. und 21. April im Hunsrückhaus, bei der es um nachhaltiges Flächenmanagement in den Hunsrückdörfern geht. Auf der Regionaltagung wollen die Veranstalter mit Menschen ins Gespräch kommen, aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und innovative Steuerungsinstrumente vorstellen. Anmeldung per Fax unter 06504/9549054 oder per E-Mail unter hunsrueckhaus@t-online.de.