Auf ein Wort : Auf ein Wort mit Ortsbürgermeister Rainer Steilen

EISENSCHMITT (cmo) Was steht in Eisenschmitt an? Das wollte der Trierische Volksfreund von Ortsbürgermeister Rainer Steilen wissen.

Welche Themen beschäftigen Ihre Ortsgemeinde aktuell?

Rainer Steilen: „Es gibt keine dringenden Anliegen oder Themen, die uns akut beschäftigen, außer der Umgang mit dem Virus und den daraus resultierenden Schwierigkeiten und Einschränkungen. Bedingt hierdurch können wir zurzeit keine Vermietungen von Grillhütte oder Gemeindesaal erlauben, der Holzverkauf und die Holzpreise sind im Keller und somit fehlen der Gemeinde wichtige Einnahmequellen, was sich sicherlich auf den nächsten Haushalt auswirken wird. Ein Ausgleich für diese fehlenden Einnahmen ist nicht in Sicht.“

Welche Projekte würden Sie als Ortsbürgermeister gerne in Ihrer Legislaturperiode noch angehen und umsetzen, was drängt, was planen Sie eventuell bereits?

Steilen: „Einige andere Punkte stehen dennoch für die Zukunft an. In Eisenschmitt leben Bürger aus den verschiedensten Nationen, um genau zu sein aus zehn unterschiedlichen Herkunftsländern. Einige schon seit Jahrzehnten, andere wiederum erst seit wenigen Jahren und einige erst seit kurzer Zeit. Die neuen Bürger von Eisenschmitt zu integrieren, wird eine der Zukunftsaufgaben der gesamten Gemeinde sein. Ich bin zuversichtlich, dass uns dies auch gelingen wird.

Rainer Steilen, Ortsbürgermeister von Eisenschmitt. Foto: Verbandsgemeinde Wittlich-Land

Zudem sind wir im zweiten Kontigent der VG für ein Starkregenkonzept vorgesehen. Natürlich kennen wir aus der Vergangenheit unsere Schwachstellen. Auf der anderen Seite sind wir als Gemeinde auch an Lösungen und Lösungsansätzen interessiert, um mit diesen Schwachstellen umzugehen, beziehungsweise diese mit einfachen praktikabeln Lösungen zu beseitigen. Ein weiterer Punkt für die Zukunft wird sein, dass wir um Eisenschmitt herum ein Wegenetz ausweisen wollen, dass zum Wandern einlädt, familiengerecht, unterschiedliche Längen und Schwierigkeitsgrade. Dabei soll die vorhandene Infrastruktur genuzt werden, um die Kosten so gering wie möglich zu halten. Hierzu ist angedacht, auch die örtliche Gastronomie mit einzubinden und deren Belange zu berücksichtigen. Ich sehe uns für diese Aufgaben gut gerüstet. Wir haben einen gut zusammenarbeitenden Gemeinderat und eine gute Dorfgemeinschaft, auf die man sich immer verlassen kann, wenn es gilt anzupacken.“