Auf Zack und steinreich

Was lange währt, wird endlich gut. Ein Jahr dürfte es ungefähr her sein, dass das liegende "M" des Künstlers R.O. Schabbach am Morbacher Kreisel aufgestellt wurde. Obwohl, dass es ein "M" sein soll, sieht man im Grunde nur aus der Luft.

Eigentlich ist ja so ein Kreisel eher für Autos gedacht. Aber wenn künftig Flugzeuge, die vom oder zum Hahn fliegen, über Morbach kreisen, dann wissen wir, wer schuld ist: der Kreisel und sein "M". Und nachts ist das Ding ja sogar noch angestrahlt. Hoffentlich gibt es nicht so viele Kunstliebhaber unter den Piloten! Sonst ist die Nachtruhe künftig dahin. Aber was ich eigentlich sagen wollte: Als wir letztens am Dreieck einkaufen waren, hat mein Hermann nur mit dem Kopf geschüttelt. Das mit dem "M" - das steht ja für Morbach - hat er schon nicht begriffen. Aber was jetzt die schwarzen Zacken sollen? Und was die vielen Kieselsteine? Von Kunst versteht der Mann einfach nichts. Die Aussage dieses Gesamtkunstwerks liegt doch klar auf der Hand: In Morbach geht's rund, die Menschen sind auf Zack und die Gemeinde ist stinkreich. Ist doch ganz einfach oder, fragt liss@volksfreund.de