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Aufrüsten für den Rechtsanspruch

Aufrüsten für den Rechtsanspruch

Für 1,4 Millionen Euro entsteht derzeit der Neubau am Kindergarten Hetzerath. Er ist notwendig, um den Rechtsanspruch für Kinder ab dem ersten Lebensjahr zu erfüllen. Insgesamt entstehen 35 neue Plätze. Geplant ist, im August einzuziehen.

Hetzerath. Der Countdown läuft: Von August nächsten Jahres an haben Kinder ab dem ersten Geburtstag einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. In Hetzerath sind die Verantwortlichen zuversichtlich, dass mit dem Neubau ausreichend Plätze zur Verfügung stehen.
Die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau schreiten voran. "Wenn die Witterung mitspielt, sind die Räume im August 2013 bezugsfertig", sagt Ortsbürgermeister Werner Monzel und spricht gleichzeitig von einem "ehrgeizigen Ziel". Dann verfügt die Kita über 14 zusätzliche Plätze für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr und zehn zusätzliche Plätze für Kinder ab dem ersten Lebensjahr. Die begehrten Ganztagsplätze, für die es keinen Rechtsanspruch, aber immer eine Warteliste gibt, werden allerdings nur um 14 Plätze aufgestockt. Ein weiterer Ausbau sei vorerst nicht möglich, heißt es.

Neubau bringt 35 Plätze mehr


Der zweigeschossige Neubau, der über ein Treppenhaus mit dem Altbau verbunden wird, verfügt über Gruppenräume, Schlaf- und Ruhezonen, Wickelbereich, sanitäre Anlagen und eine Personalküche. Unter Berücksichtigung der Kinder mit Rechtsanspruch wird die Kita voraussichtlich mit folgender Betriebsstruktur im Herbst 2013 beginnen: eine Krippengruppe mit zehn Kindern ab dem ersten Lebensjahr, fünf geöffnete Gruppen mit je sechs Kindern ab dem zweiten Lebensjahr und 19 Kindern zwischen drei und sechs Jahren.
Insgesamt bietet die Kita in Hetzerath ab dem nächsten Kindergartenjahr dann 135 Kindern Platz, 35 mehr als bisher. Darunter sind 30 Kinder zwischen zwei und drei Jahren sowie zehn Krippenkinder.
Bei der Finanzierung des 1,41 Millionen Euro teuren Projekts übernimmt die Ortsgemeinde mit 728 000 Euro die Hälfte der Gesamtkosten. Der Kreis zahlt 322 000 Euro, das Land gibt 222 000 Euro dazu. Das Bistum beteiligt sich mit 100 000 Euro. sys