Aufschrei wegen nichts

Zum beigelegten Streit um das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach erreichte uns folgender Leserbrief:

Nun endlich hat eine Einigung in Traben-Trarbach stattgefunden. Mit diesem Kompromiss kann die Stadtverwaltung sicherlich gut leben. Zumal das Museum ja der dafür geignetste Ort ist, und nicht der wie von der Bürgerinitiative (BI) geforderte Standort "Rathaus". Es war sowieso ein starkes Stück der BI "Gedenktafel", so einen Aufschrei um nichts und wieder nichts zu machen. Zumal von den 500 Unterschriften-Lieferanten bei der besagten Veranstaltung vergangener Woche nicht einmal 150 Unterstützer anwesend waren.Übrigens kreide ich heute immer noch dem Schreiber mit dem Blogger-Namen "Hunsrücker" sowie Ihrem Redaktionsmitglied Lars Oliver Ross an, wie diese sich aus dem Fenster in ihrer Kommentierung gelehnt haben und die Stadtverwaltung - insbesondere die Bürgermeisterin - förmlich in der Luft zerrissen haben! Steckt dahinter eine persönliche Motivation? Wäre der Aufschrei und das Interesse genauso groß bei einer gleichartigen Forderung einer islamisch geprägten BI für Opfer des Zweiten Weltkriegs in Nordafrika durch Rommel?Fritz-Ulrich Hein, Trier Gedenken