Ausländische Teilnehmer des Rotary-Schüleraustausches kehren heim

Austausch : Drei neue moselländische Botschafter in der Welt

Ausländische Teilnehmer des Rotary-Schüleraustausches kehren in ihre Heimat zurück und nehmen viele schöne Erinnerungen an die Region mit.

Jugendarbeit ist eine wichtige Aufgabe von Rotary. Beim Jugendaustauschprogramm gewinnen Schüler umfangreiche Eindrücke von ihrem Gastland und kehren mit einem tieferen eigenen Selbstverständnis zurück. Der Rotay-Club Mittelmosel-Wittlich vermittelt Jugendliche  nach der neunten oder zehnten Klasse in die Obhut anderer Clubs weltweit. In den vergangenen vier Jahren waren acht Jugendliche aus der Region in verschiedenen Ländern im Jugendaustausch. Der Club nimmt eine gleiche Anzahl an Jugendlichen aus diesen Ländern auf. Die ins Ausland gehenden Schüler werden in der Sprache von Rotary als Outbounds und die ankommenden als Inbounds bezeichnet.

Nun verabschiedeten die Rotarier  in Lieser drei Inbounds, die nach einem Jahr an der Mosel nach Hause zurückkehren. Gleichzeitig werden drei Outbounds aus der Region zurückerwartet. Für Haruka aus Japan, Lindsey aus den USA und Jergz aus Ecuador hat sich der Aufenthalt in Deutschland gelohnt. Sie haben in Traben-Trarbach und in Wittlich Gymnasien besucht und bei verschiedenen Gasteltern gelebt. Alle drei kehren mit besonderen Eindrücken, Erlebnissen und voller Dankbarkeit zurück. Haruka, Lindsey und Jergz erzählen von ihren Erwartungen, den großen Erlebnissen und was man gegen Heimweh tut. Für Jergz wurden alle Erwartungen erfüllt. „Wenn man einmal hier ist, sieht man die Dinge aus einen anderen Blick. In meinem Austauschjahr habe ich viele Personen aus anderen Ländern kennengelernt, Personen ohne ein Rückflugticket. Sie kommen hierhin,  um über sich hinaus zu wachsen. Ein Austausch ist eine der großartigsten Erfahrungen deines Lebens.“

Zum Thema Heimweh verrät uns Haruka, dass sie die Freunde in Japan manchmal vermisste. „Dann habe ich sie angerufen und es hat mich besser gemacht.“ Aber so richtiges Heimweh hatte sie nicht. Sie meint, wenn man eine gute Gastfamilie und Freunde im Gastland hat, bekommt man kein Heimweh. Und was sagen die Gasteltern über ihre Zeit mit Haruka? „Da wir noch nie mit einer asiatischen Kultur in Kontakt gekommen sind, war es für uns besonders spannend, Haruka in unserer Familie zu haben. “ Lindsay sagt, dass dieses Jahr besser als jede Erwartung war. „Die Leute, die ich kennengelernt habe, die Sprache,  die ich gelernt habe und alle die tollen Erlebnisse haben meine Zeit in Deutschland zum besten Jahr meines Lebens gemacht. Es ist keine Frage, für mich war unsere Distriktreise mit Rotary das größte Erlebnis des Jahres. Zwei Wochen mit den Austauschschülern zusammen, quer durch Europa jeden Tag in einer neuen Stadt - mehr kann man nicht verlangen.“

 Für den scheidenden Präsidenten Dr. Karl Engel haben die drei das Clubleben bereichert.  Er  freut sich über drei neue moselländische Botschafter in der Welt.

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