Austausch übers Erbe

BERNKASTEL-KUES. (mbl) Beim Besuch des St.-Nikolaus-Hospitals informierte sich Josef Peter Mertes, Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier, über die Stiftung des Nikolaus von Kues. Mertes’ Fazit: "Wir wollen diese einmalige Einrichtung der Region auch in Zukunft begleiten."

Beeindruckt war ADD-Präsident Josef Peter Mertes von der Stiftung des Nikolaus von Kues. Eine freundschaftliche Beziehung verbindet Mertes seit vielen Jahren mit dem heutigen Rektor des Hospitals, Professor Alfons Bechtel. Aber es war nicht nur ein Besuch auf persönlicher Ebene. Denn seit Juli 2004 hat die ADD Trier die wirtschaftliche Aufsicht über die Stiftungen im Land. "Wir fördern nachhaltig den Stiftungsgedanken", betonte Mertes. Im Beisein des Verwaltungsratvorsitzenden Karl-Heinz Seidel und Ratsmitglied Josef Knieps wurden Stiftungsfragen besprochen. Auch das Thema "Weltkulturerbe" blieb nicht unerwähnt. Die Verantwortlichen des Cusanusstifts haben vor einiger Zeit den Wunsch kundgetan, in die Liste der Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen zu werden. Bei diesem langwierigen Prozess und einem sehr komplexen Antragsverfahren müssen zunächst auch Land und Bund zustimmen. Mertes war beim Rundgang durch das Cusanusstift beeindruckt von der Einrichtung. In der Bibliothek mit seinem kostbaren Buchbestand ließ Bibliothekarin Gabriele Neusius den ADD-Präsidenten einen Blick in die Werke des Ambrosius von Mailand werfen.