Bad beschäftigt Rat

MANDERSCHEID. (mai) Eine Sondersitzung zum Thema Schwimmbad soll es Anfang März geben. Darauf einigte sich der Rat in der vergangenen Sitzung.

Auf Anregung des Forums Stadtentwicklung Manderscheid war die Förderung der Badrenovierung ein Punkt auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung. Ursprünglich wollte die Vereinigung den Rat auffordern, nach der Initiative des VG-Bürgermeisters für das Bad zusätzlich selbst noch einen Brief an den Innenminister zu schreiben und darin eine Förderzusage für das Manderscheider Bad noch vor der Landtagswahl zu fordern. Hintergrund dieser Forderung ist die Tatsache, dass der Minister dem Kröver Bad eine Förderzusage für dieses Jahr bereits gegeben hat, der Kreisausschusses aber die Renovierung des Manderscheider Bads als mindestens genauso dringend eingestuft hatte und es deshalb auf der Liste der Großprojekte der Sportförderung auf Platz eins gesetzt hatte. Das Forum Stadtentwicklung machte nun aber in der Sitzung den Vorschlag, abzuwarten bis der Innenminister auf die jüngste Initiative reagiert habe.Ergebnisse sollen abgewartet werden

VG-Bürgermeister Wolfgang Schmitz und Landrätin Beate Läsch-Weber (beide CDU) hatten den SPD-Landtagsabgeordneten Dieter Burgard gebeten, sich schriftlich an den Innenminister zu wenden. Der Rat einigte sich darauf, die Ergebnisse abzuwarten. Des Weiteren wurde beschlossen, Anfang März eine Sondersitzung zum Thema "Schwimmbad" einzuberufen. Der neueste Stand der Renovierungsplanung soll dort vorgestellt werden. Außerdem geht es um die Höhe des Betrags, mit dem die Stadt die Renovierung bezuschusst. Sie profitiert am meisten von dem Freibad. Ein weiteres Thema der Stadtratssitzung war die Fortschreibung des Flächennutzungsplans. Ursprünglich sollte das Manderscheider Gewerbegebiet vergrößert werden. Die Kreisverwaltung hatte dem allerdings nicht zugestimmt. Der Kurstadt Manderscheid seien die Funktionen Erholung und Wohnen zugeordnet und zusätzliche Gewerbeflächen könnten dazu im Widerspruch stehen, hieß es. Wie Günter Weins von der VG-Verwaltung erklärte, sei dies für die Zukunft jedoch nicht problematisch. Die rund 20 000 Quadratmeter große Fläche in Stadtbesitz, um die es ging, bleibe zunächst weiter der Landwirtschaft vorbehalten. Die Stadt könne dort aber dennoch in Zukunft Gewerbeflächen flott ausweisen. Dies sei möglich bei Eigenbedarf, aber auch wenn jemand triftige Gründe habe, nach Manderscheid zu kommen. Der Rat stimmte der Neufassung des Flächennutzungsplans zu.