Banken rüsten sich gegen Räuber

Ohne Beute mussten unbekannte Täter flüchten, nachdem sie in der Nacht zum Dienstag, 25. Oktober, versucht hatten, in die Filiale Bausendorf der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank einzubrechen. Als die akustische Alarmanlage ertönte, flüchteten die bislang unbekannten Einbrecher (der TV berichtete).

Der Vorstandssprecher der Bank, Michael Hoeck: "Die Bankräuber haben dank unserer neuen Sicherheitstechnik Reißaus genommen. Wir haben eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um es Räuberbanden besonders schwer zu machen." So werde beispielsweise das Geld im Geldautomaten bei einem unberechtigten Zugriff durch eine unauswaschbare Spezialtinte eingefärbt und wertlos gemacht. Darüber hinaus werde durch die Beimischung von sogenannter synthetischer DNA eine exakte Identifizierung ermöglicht. Jede Geldkassette hat somit ihren eigenen Fingerabdruck und kann zurückverfolgt werden.
Damit die Safe-Knacker wissen, dass ihre Tat sinnlos ist, sind die Automaten und die Eingangstüren der Filialen mit entsprechenden Aufklebern in fünf Sprachen versehen. Neue Alarmanlagen lösen ferner ein akustisches Signal aus und alarmieren den Wachdienst und die Polizei.
Insgesamt hat die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank 40 000 Euro in die neue Sicherheitstechnik investiert.
Auch die Sparkasse Mittelmosel - Eifel Mosel Hunsrück setzt auf neue Technik. Vorstandssprecher Gunther Wölfges: "Wir haben eine Gefährdungsanalyse vorgenommen und ein Sicherheitskonzept für die Geldautomaten umgesetzt." sim

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