Bauauftakt für Feuerwehrgerätehaus
Der erste Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus Enkirch ist getan. Das rund 500 000 Euro teure Haus in der Sponheimer Straße nahe der katholischen Kirche bietet den Enkircher Feuerwehrkameraden viel Platz für Fahrzeuge und Gerätschaften.
Enkirch. (sim) Außer Enkirch verfügen alle Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach über moderne und geräumige Feuerwehrgerätehäuser. Im kommenden Jahr nun können auch die Enkircher Feuerwehrleute in ein neues Domizil umziehen. Die Bauarbeiten an dem zweigeschossigen Haus in der Sponheimer Straße haben begonnen. Zum ersten Spatenstich hatten sich Wehrführer Manfred Schneider, Ortsbürgermeister Karl-Heinz Weisgerber, VG-Chef Ulrich K. Weisgerber und Architekt Norbert Bauer an der Baugrube eingefunden. 500 000 Euro inklusive aller Nebenkosten sind insgesamt veranschlagt, 146 000 Euro steuert das Land an Fördermitteln bei, 100 000 bis 150 000 Euro will die Feuerwehr an Eigenleistung einbringen, verbleiben für die Verbandsgemeinde maximal 250 000 Euro.Der Neubau war dringend notwendig geworden, weil der Platz im alten Gerätehaus neben der alten Schule mitten im Ortskern bei weitem nicht mehr ausreichte. Das alte Haus will die Gemeinde nutzen, der DRK-Ortsverband Enkirch-Reil erhält ferner dort einen Einstellplatz für sein Einsatzfahrzeug. Das neue Feuerwehrgerätehaus ist zweigeschossig. Im Untergeschoss befinden sich Aufenthalts- und Sozialräume sowie Sanitärräume. Ferner werden dort Gerätschaften gelagert. Im Erdgeschoss befindet sich die große Fahrzeughalle. Jürgen Fritz, Leiter der Bauabteilung der Verbandsgemeinde, rechnet damit, dass in diesem Jahr das Haus "dicht gemacht werden kann", also das Dach, die Fenstern und die Tore fertig sind. Im kommenden Jahr erfolgt dann die Einweihung. Die Feuerwehr Enkirch wird sich am Bau tatkräftig beteiligen, sie hat bereits wesentlich die Ausschachtarbeiten geleistet und wird in den kommenden Monaten weitere Handwerkerarbeiten ausführen.In der Freiwilligen Feuerwehr Enkirch sind 19 Kameraden aktiv. Ferner gibt es sieben Jugendliche, die an die Hilfseinsätze herangeführt werden.