Bei Mehdorn bar bezahlt

Zu den Problemen mit Fahrkartenautomaten im Traben-Trarbacher Bahnhof meint dieser Leser:

Den Leserbriefschreiber aus Traben-Trarbach, der vergeblich versuchte, eine Fahrkarte zu kaufen, kann ich trösten; das ging ihm nicht allein so.

Vor einiger Zeit wollte ich nach einer Rheindampfer-Fahrt mit der Bahn von Bingen nach Boppard fahren. Den Bingener Bahnhof hätte ich kaufen können, aber nicht eine Fahrkarte. Am einzigen Automat stand "Vorübergehend außer Betrieb", außerdem bitte Nr. xy anrufen. Was ich tat - und nach dem zweiten Versuch auch endlich jemanden an die Strippe bekam. Ich musste die Automatennummer suchen und angeben, dann meinen Namen und erhielt daraufhin die Zusage, ich könne jetzt beim Schaffner im Zug ohne Strafzahlung die Fahrkarte erwerben. Nur, im Zug war kein Schaffner.

Um die Bahn nicht ins finanzielle Unglück zu stürzen habe ich dann den Fahrpreis von 8,10 Euro in einem Brief an Bahnchef Mehdorn in beigefügten Briefmarken geschickt. Geantwortet hat er nicht, vielleicht sind die Briefmarken immer noch auf dem Dienstweg.

Gerhard Lenssen

Bernkastel-Kues

Bahn