Bei Simone Schanz liegen die Weinkönigin-Gene in der Familie

Bei Simone Schanz liegen die Weinkönigin-Gene in der Familie

Simone Schanz ist die neue Weinkönigin in Enkirch. Beim Weinfrühlingsfest übernahm sie die Krone von Sarah Schenk. Nadja Schütz steht ihr als Weinprinzessin zur Seite.

Enkirch. (mü) Seit 20 Jahren feiern die Enkircher ihr Weinfrühlingsfest, bei dem traditionell die Weinkönigin gekrönt wird. Nach einem bewegenden Abschied von Sarah Schenk repräsentieren nun Simone Schanz und ihre Weinprinzessin Nadja Schütz ein Jahr lang die Enkircher Winzer und Weine."Ich habe viel erlebt und viel gelernt", resümiert die scheidende Weinkönigin Sarah Schenk mit bewegter Stimme. "Diese Erinnerungen trage ich tief in meinem Herzen und werde immer wieder daran denken." Ein Jahr als Weinkönigin liegt hinter der jungen Frau, die ihr eigenes Kleid und die ihrer Nachfolgerinnen Simone Schanz und Nadja Schütz selbst entworfen und genäht hat.In schicken Cabrios waren sie bei strahlendem Sonnenschein gemeinsam mit einer stattlichen Abordnung von Weinköniginnen der umliegenden Orte durch die engen Enkircher Gassen chauffiert worden. Örtliche Vereine stehen Spalier

Zahlreiche Schaulustige säumten dabei die Wegstrecke. Zu den Klängen des Musikvereins Irmach-Beuren standen alle örtlichen Vereine beim Umzug Spalier. Erstmals in der 20-jährigen Weinfrühlingsgeschichte organisierten die Vereine in einer Festgemeinschaft das Pfingstfest im 1275 Jahre alten Enkirch.Nach einem Jahr als Weinprinzessin übernahm Simone Schanz die Weinköniginnenkrone von Sarah Schenk. "Bei so viel Unterstützung von Familie, Freunden und den örtlichen Vereinen haben sie mir die Entscheidung leicht gemacht, mich für dieses Amt zur Verfügung zu stellen", erzählt die charmante junge Frau. Unterstützt wird sie von ihrer Weinprinzessin Nadja Schütz.Nachdem Mutter, Tante und Patin bereits Weinkönigin in Enkirch waren, liegen die Gene wohl in der Familie. "Zumal in meiner Familie immer schon gern Wein getrunken wurde, schließlich gehörte er zu jedem geselligen Fest einfach dazu", fügt Simone Schanz hinzu. Dass Wein nicht gleich Wein ist und in seiner Vielfalt für jeden etwas dabei ist, davon konnten sich die Enkircher und ihre Gäste an Pfingsten ausgiebig überzeugen.

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