Beliebte Gemeindechefin

WILLWERSCHEID. (peg) Konstituierende Sitzung des Gemeinderats in der schmucken Bürgerhalle: Christa Schuh-Daus wird auch für die kommenden Jahre Bürgermeisterin der 60-Seelen-Gemeinde sein.

Als die Lehrerin das Amt 1979 als Mittzwanzigerin zum ersten Mal übernahm, war es eine regelrechte Sensation in der kleinen Gemeinde auf den Höhen der Eifel. Inzwischen kennt und schätzt man dort die Arbeitsweise von Christa Schuh-Daus. In der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderates wählte der sie wieder zu seiner Chefin - einstimmig. Sie ist nicht die einzige Frau, die Willwerscheid politisch repräsentiert. Mit Lydia Duckart steht der inzwischen gereiften Bürgermeisterin bei der Arbeit eine zweite Dame zur Seite. Sie rückte in den Rat nach. Auch Thomas Duckart bleibt als Beigeordneter eine weitere Legislaturperiode im Amt. Dem Rechnungsprüfungsausschuss, dem einzigen Ausschuss, den Willwerscheid zu besetzen hat, gehören Günther Thörnich, Georg Schiefer und Erhard Schebesta an. So geschwind und reibungslos, wie sich dieses knappe Sitzungsprotokoll liest, ist die Sitzung tatsächlich verlaufen. Um 20 Uhr eröffnet, endete der offizielle Teil exakt um 20.20 Uhr mit der kurzen Dankesrede von Schuh-Daus: Das ihr wiederum entgegengebrachte Vertrauen ehre sie sehr. Fast alle Baustellen seien inzwischen verkauft, ein Abschnitt der Hauptstraße ausgebaut, die neue Beleuchtungsanlage stehe. Ganz zu schweigen vom schmucken Bürgerhaus, das die Einwohner Willwerscheids in Eigenarbeit erstellt hatten. Nachdem der kleine Ort vor wenigen Jahren noch auszusterben drohte, habe er sich längst zu einer ansehnlichen Wohngemeinde entwickelt. Verbandsbürgermeister Otto-Maria Bastgen bekräftigte die positiven Seiten sowie die außerordentliche Schönheit dieses kleinsten Ortes in der VG Kröv-Bausendorf. Immer wieder komme er gerne her, habe mit seinen Repräsentanten stets zur vollsten Zufriedenheit zusammen gearbeitet, und falls er am 7. und 8. August nicht gerade im Urlaub weile - so genau habe er seinen Terminkalender nicht im Kopf -, versprach er, auch in diesem Jahr wieder bei der Kirmes vorbeizuschauen.