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Bernkastel-Kues plant Riesenrad aufzubauen

London-Eye am Moselstrand : Bernkastel-Kues will ein Riesenrad am Fluss

Das Fahrgeschäft soll vom 11. Juli an zusätzliche Touristen anziehen. In der Spezialanfertigung aus den Niederlanden sollen Winzer auch Weinproben anbieten können.

In 35 Metern luftiger Höhe mit einem Gläschen Wein den spektakulären Panoramablick auf die Fachwerkhäuser und Weinberglandschaft in Bernkastel-Kues erleben: Besucher der Moselstadt können sich an das London-Eye-Riesenrad der Themse-Metropole erinnert fühlen, zu dem immer wieder viele Touristen strömen. Denn auch in Bernkastel-Kues wird ab Samstag, 11. Juli, ein Riesenrad stehen, das einen neuen Blick auf die Mosellandschaft bietet. Die Spezialanfertigung aus den Niederlanden wird dort für mehrere Wochen in Betrieb sein.

In den 24 Gondeln genießen maximal 144 Gäste nicht nur die schöne Aussicht. Bianca Waters von der Geschäftsführung der Entwicklungsagentur Bernkastel-Kues verrät zudem, dass in luftiger Höhe kleinere Events wie Weinproben mit Winzern möglich seien. Das Riesenrad solle so ähnlich vielfältig genutzt werden können wie das Wittlicher Autokino.


Das Fahrgeschäft soll den Schaustellern eine Plattform bieten und in der Corona-Krise für zusätzlichen Tourismus im Ort sorgen.

Bernkastel-Kues plant Riesenrad aufzubauen
Foto: linz hans-peter

„Wir wollen damit ein Angebot für Familien und Jugendliche schaffen und gleichzeitig auch die Schausteller unterstützen. Sie sind besonders hart betroffen, da es für sie keine Volks- oder Weinfeste gibt“, sagt Stadtbürgermeister Wolfgang Port.
Auf der anderen Seite suchen viele Schausteller eine Möglichkeit, aktiv zu werden. „Wir bekommen zurzeit viele Anfragen von Schaustellern. Das Riesenrad fand die Stadt dann besonders interessant. Das ist was für Jugendliche, Erwachsene und Kinder“, erklärt Waters. Dies sei der ausschlaggebende Punkt, da vermehrt Familien an der Mosel Urlaub machen wollen. Die Stadt sei mit weiteren Schaustellern im Gespräch, dazu gibt es noch nicht Definitives.

Waters spricht über einen Schausteller mit Fahrgeschäften, der derzeit in Koblenz an einem Ferienpark beteiligt sei. Wichtig seien  auch im Riesenrad die  Corona-Abstands- und Hygieneregeln. Kosten und Öffnungszeiten sind noch nicht bekannt.