Bernkastel-Kues sucht Austausch mit bekannten Städten

Bernkastel-Kues sucht Austausch mit bekannten Städten

Wie gehen andere Orte die Herausforderungen der Zukunft an? Die Entwicklungsagentur Bernkastel-Kues hat mehrere Städte im Visier, die ähnlich strukturiert sind wie das Zentrum der Mittelmosel.

Bernkastel-Kues. Rothenburg ob der Tauber, Meersburg am Bodensee, Büsum an der Nordsee, Kühlungsborn an der Ostsee, Schmalkalden in Thüringen, Bad Münstereifel, Ahrweiler, Saarburg: Es sind Städte von Rang und Namen, mit denen Bernkastel-Kues den Austausch sucht. Es sind Städte, die von der Größe her passen und/oder von ihrer touristischen Bedeutung.
Wer jetzt denkt, Bernkastel-Kues suche neue offizielle Partnerorte, liegt aber falsch. "Es geht um einen Informationsaustausch. Wir wollen schauen, ob wir voneinander profitieren können", sagt Bianca Waters, die Geschäftsführerin der Entwicklungsagentur Bernkastel-Kues. Die Idee sei im Strategieteam geboren worden, erläutert sie. Dem Gremium gehören unter anderem Hoteliers, Gastronomen, der Stadtbürgermeister, ein Vertreter der Verbandsgemeinde, aber auch Privatleute an.
Die im November 2004 gegründete Entwicklungsagentur, ein eingetragener Verein, setzt sich für die positive Entwicklung der Stadt ein. Ihr gehören Unternehmer, Immobilienbesitzer und Privatleute an. Sie nimmt auch öffentliche Aufgaben in den Bereichen Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Sanierung wahr.
Vor eineinhalb Wochen seien die ersten Schreiben rausgegangen, berichtet Bianca Waters. Von Bad Münstereifel gebe es bereits eine positive Rückmeldung. Der Erfahrungsaustausch könne sich auf verschiedene Bereiche erstrecken. Wohnen in der Innenstadt, Einkaufen, um nur zwei zu nennen. Geplant seien auch gegenseitige Besuche. Die Stadt werde diesen Austausch unabhängig von der Zahl der positiven Rückmeldungen beginnen, versichert Waters. cb

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