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Bernkastel-Kueser Plateau erhält Parkzonen

Verkehr : Mehr Ordnung im Verkehr auf dem Kueser Plateau

 Für den gesamten Bereich des Kueser Plateaus werden einheitlich eine Parkverbotszone und eine Tempo-30-Zone eingeführt.

Die Stadt Bernkastel-Kues wird auf dem Kueser Plateau eine generelle Tempo-30-Zone und Parkverbotszone einrichten. Das bedeutet allerdings nicht, dass dort generell nicht mehr geparkt werden darf. Vielmehr ist die Parkverbotszone die Basis, um dann die erlaubten Parkplätze markieren zu können und damit Flächen auszuschließen, auf denen nicht geparkt werden soll.

„Das Parken ist dann nur noch in den mit Markierungen ausgewiesenen Parkflächen erlaubt. Mittels der vorhandenen und neuen Markierungen wird ein geordnetes Parken gewährleistet und die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge jederzeit sichergestellt,“ sagt Bianca Waters von der Stadt.In einem ersten Schritt sollen vor Ostern temporäre Vormarkierungen gemacht werden. Bewohner und Anlieger haben dann die Möglichkeit, die Begrenzungen zu testen und sich bei Problemstellungen oder sonstigen Fragen innerhalb von 14 Tagen per Telefon (06531/54120) oder Mail: a.schmitt@bernkastel-kues.de an das Ordnungsamt zu wenden.

Sollte seitens der Bewohner oder Anlieger noch weiterer Bedarf an auszuweisenden Parkflächen mittels Markierung bestehen, werden diese Anregungen ebenfalls vor Ort überprüft und unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben entsprechend umgesetzt.

Im Anschluss erfolgt dann die Aufstellung der Verkehrszeichen und Anbringung der Markierungen. Wenn die Beschilderung steht, darf nur noch in den hierfür ausgewiesenen und markierten Parkflächen legal geparkt werden. Dabei handelt es sich aber nicht um ein Anwohnerparken, bei dem nur berechtigte gegen eine Jahresgebühr parken dürfen.

„Wir haben gefühlt 100 verschiedene Tempo-Schilder auf dem Kueser Plateau, deshalb bin ich froh, wenn der Schilderwald begrenzt wird. Das spart ja auch Unterhaltskosten“ sagt Robert Wies, Mitglied im Stadtrat und selbst Anwohner auf dem Kueser Plateau.

Er weist darauf hin, dass es auf dem Plateau genügend Parkplätze gibt, aber häufig falsch geparkt werde. Wies: „Viele Leute halten innerhalb der Straße, obwohl wir große Parklätze haben. Oft stehen Autos auch in Kurven oder zu eng, so dass der Bus kaum durchkommt.“

Das wirke sich auch auf die Bürgersteige aus, wo Menschen mit Rollator dann schon Probleme hätten, durchzukommen. Wies: „Man kann auch mal zehn Meter laufen, das ist auch gut für die Gesundheit.“