Berufsausbildung im grünen Bereich

Im Forstrevier Öfflingen wird bereits seit geraumer Zeit viel Arbeit und Geduld in die Ausbildung des forstlichen Nachwuchs investiert.

Sie machen im Forstrevier ihre Ausbildung beziehungsweise ein Praktikum: Auszubildender Simon Weber, Forstinspektoranwärter David Jänchen und Praktikant Jens Blaschke. Foto: privat

Niederöfflingen. (red) Das Forstrevier Öfflingen befindet sich im Amtsbereich des Forstamtes Wittlich und hat eine Größe von etwa 2000 Hektar überwiegend kommunaler Waldfläche. Es ist eines von 48 Ausbildungsrevieren für Anwärter des gehobenen Forstdienstes im Land Rheinland-Pfalz.

Dort bereitet sich zur Zeit der Diplom Forstingenieur (FH) David Jänchen aus Sembten in Brandenburg, nachdem er den Vorbereitungsdienst von einem Jahr fast beendet hat, auf seine Laufbahnprüfung vor. Diese Prüfung benötigt man in der Regel innerhalb und auch außerhalb des öffentlichen Dienstes als Einstellungsvoraussetzung für einen forstlichen Beruf.

Der Forstzweckverband Öfflingen als Teil des Forstreviers Öfflingen beschäftigt einen kommunalen Revierleiter, einen Forstwirtschaftsmeister, einen Maschinenführer und zwei Forstwirte.

Seit August vergangenen Jahres bietet er dem Azubi Simon Weber aus Niederscheidweiler, die Möglichkeit einer dreijährige Lehre zum Forstwirt. Dabei handelt es sich um eine anspruchsvolle Ausbildung, die aufgrund ihrer Vielfalt gute Chancen im weiteren Arbeitsleben erwarten lässt.

Darüber hinaus absolviert hier Jens Plaschke aus Willwerscheid, ein Schüler der Realschule plus in Manderscheid, einmal wöchentlich für die Dauer eines ganzen Jahres ein Praktikum, in dem er erste Eindrücke vom forstlichen Berufsleben sammelt.

Die Ausbildungsbemühungen des Landes Rheinland-Pfalz, der Kommunen und der Schulen zeigen deutlich, dass der Wald heute und in Zukunft für den ländlichen Raum von nachhaltiger ästhetischer, landeskultureller und vor allen Dingen wirtschaftlicher Bedeutung ist.