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Berufsfachschule 1 übt sich im App-Programmieren

Technik : Wittlicher Schüler entwickeln Apps

(red) Tag für Tag werden millionenfach Apps geöffnet, genutzt und wieder geschlossen. Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule 1 der Berufsbildenden Schule für Technologie und Umwelt in Wittlich befassen sich im berufspraktischen Unterricht damit.

„Gerade Jugendliche in der heutigen Zeit sind damit groß geworden, dass es für alle möglichen Alltagssituationen Apps gibt und diese teilweise sogar Geld kosten. Ich möchte, dass sie verstehen, wie diese Apps funktionieren, und dass das alles kein Hexenwerk ist“, sagt Adrian Salomon, der die Klasse unterrichtet. Im dem Modul steht die praktische Arbeit an der App im Mittelpunkt. Schüler Luca Stumps, der sogar zu Hause an der App weiterarbeitet, sagt: „Wenn mir etwas großen Spaß macht, wie beispielswweise das App-Programmieren, dann fällt es mir auch leicht, mich in meiner Freizeit damit zu beschäftigen. Das ist der große Vorteil der Praxismodule in der Berufsfachschule. Ich bin schon stolz darauf, dass ich eine App entwickelt habe, die ich nutzen und auch an Freunde und Familie weitergeben kann.“ Sein Mitschüler John Hendel stimmt ihm zu.

 Schüler aus Wittlich bei der App-Programmierung.
Schüler aus Wittlich bei der App-Programmierung. Foto: Franziska Frey

„Durch das Praxismodul in der BF1 habe ich einen ganz neuen Blick auf den Informatikbereich bekommen. Jetzt kann ich mir gut vorstellen, einmal in diesem Bereich zu arbeiten und meine Ausbildung zu machen“, erzählt Stumps. Der berufspraktische Unterricht in der Berufsfachschule I der Berufsbildenden Schule bietet genau diesen Vorteil. Er gibt die Möglichkeit, in verschiedene berufliche Themenfelder hineinzublicken und sie auszuprobieren. So gewinnen die Lernenden – neben dem Praktikum – auch in ihrem schulischen Alltag einen Einblick in die beruflichen Tätigkeiten bestimmter Ausbildungsberufe.