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Bestehende Verkehrswege unterhalten

Bestehende Verkehrswege unterhalten

Zur Berichterstattung über den Hochmoselübergang schreibt dieser Leser:

Herr Lenssen schreibt in seinem Leserbrief, dass mit dem Bau des Hochmoselübergangs die Lücke zwischen Belgien und dem Rhein-Main-Gebiet geschlossen wird. Die Planungen sind nur bis Longkamp rechtskräftig. Für den weiteren Verlauf bis zur B 327 gibt es bis jetzt nur Vorplanungen. Das restliche Teilstück zwischen Hinzerath und Büchenbeuren soll nur dreispurig ausgebaut werden. Auch hier gibt es noch keine konkreten Planungen.

In Zeiten leerer Kassen kann ich mir nicht vorstellen, dass weitergebaut wird.

Somit wird hier ein neues Nadelöhr gebaut, denn durch die neue Straße wird noch mehr Verkehr auf diese Straße gelenkt, die ohnehin schon überlastet ist, was die vielen Unfälle jedes Jahr beweisen. In der Region gibt es etliche Projekte, die mindestens genauso "wichtig" sind, aber für die schon rechtskräftige Pläne vorliegen. Warum wird also nicht weiter geplant?

Über den Nutzen dieser Straße kann man sich sicherlich streiten, aber bevor neue millionenschwere Neubauten angefangen werden, sollte das Geld lieber in die Unterhaltung der bestehenden Verkehrswege gesteckt werden. Aber dort wird im wahrsten Sinne des Wortes lieber alles kaputtgespart.

Joachim Degen, Morbach-Wederath

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Bestehende Verkehrswege unterhalten

Herr Lenssen schreibt in seinem Leserbrief, dass mit dem Bau des Hochmoselübergangs die Lücke zwischen Belgien und dem Rhein-Main-Gebiet geschlossen wird. Die Planungen sind nur bis Longkamp rechtskräftig. Für den weiteren Verlauf bis zur B 327 gibt es bis jetzt nur Vorplanungen. Das restliche Teilstück zwischen Hinzerath und Büchenbeuren soll nur dreispurig ausgebaut werden. Auch hier gibt es noch keine konkreten Planungen. In Zeiten leerer Kassen kann ich mir nicht vorstellen, dass weitergebaut wird. Somit wird hier ein neues Nadelöhr gebaut, denn durch die neue Straße wird noch mehr Verkehr auf diese Straße gelenkt, die ohnehin schon überlastet ist, was die vielen Unfälle jedes Jahr beweisen. In der Region gibt es etliche Projekte, die mindestens genauso "wichtig" sind, aber für die schon rechtskräftige Pläne vorliegen. Warum wird also nicht weiter geplant? Über den Nutzen dieser Straße kann man sich sicherlich streiten, aber bevor neue millionenschwere Neubauten angefangen werden, sollte das Geld lieber in die Unterhaltung der bestehenden Verkehrswege gesteckt werden. Aber dort wird im wahrsten Sinne des Wortes lieber alles kaputtgespart. Joachim Degen, Morbach-Wederath