Besucher lernten historische Bauweisen im Fachwerkdorf kennen

Besucher lernten historische Bauweisen im Fachwerkdorf kennen

120 Besucher haben am Tag des offenen Denkmals die restaurierten historischen Fachwerkhäuser in Enkirch besichtigt. Die Bürgerstiftung Fachwerkdorf Enkirch hat die Veranstaltung auf die Beine gestellt.

Enkirch. Denkmäler gehören zum kulturellen Gedächtnis der Menschheit. Dieses Gedächtnis soll der Tag des offenen Denkmals helfen zu bewahren. Einmal im Jahr sollen durch verschiedene Veranstaltungen Denkmalpflege und Tradition ins Bewusstsein gerufen werden - auch in Enkirch.
Die Bürgerstiftung Fachwerkdorf Enkirch hat erstmals am Tag des offenen Denkmals teilgenommen. Hans-Dieter Georg führte über den ganzen Tag verteilt insgesamt fast 120 Besucher fachkundig durch zwei Fachwerkhäuser und die Ratsschänke.
Im renovierungsbedürftigen Haus Jakoby waren durch teilweise Entkernung des Innenlebens die alte Holzbauweise und die Fächergestaltung gut sichtbar. Anschließend ging es zum "alten Pitter", dem ältesten Fachwerkhaus in Enkirch. Es steht bereits seit 1609 und ist mittlerweile vollkommen saniert und eingerichtet. Eine Besonderheit ist die Wendeltreppe durchs ganze Haus: Der Mittelposten besteht aus einem einzigen Baumstamm. Den Abschluss bildete das Heimatmuseum mit der Ratsweinschänke, die ebenfalls ein Fachwerkhaus ist. red

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