Umwelt Ein Hochbeet im alten Weinfass – Wie Traben-Trarbach grüner werden könnte

Traben-Trarbach · Die Moselstadt beteiligt sich an einem Projekt der Technischen Hochschule Bingen zur Biodiversität. Die Ergebnisse zeigen, dass im Stadtgebiet noch einiges getan werden kann.

 Was kann es mit einfachen Mitteln gelingen, mehr Tieren und Insekten eine Heimat in der Stadt zu geben? Dieser Frage geht die Stadt Traben-Trarbach in einem Projekt zur Biodiversität nach.

Was kann es mit einfachen Mitteln gelingen, mehr Tieren und Insekten eine Heimat in der Stadt zu geben? Dieser Frage geht die Stadt Traben-Trarbach in einem Projekt zur Biodiversität nach.

Foto: iglo Deutschland/Marc Vollmannshauser

Wer hätte gedacht, dass nicht nur Amsel und Meise, sondern viele weitere Vögel in Traben-Trarbach leben. Dazu zählen die Bachstelze, der Haussperling, Eichelhäher und der Turmfalke. Aber auch eher seltene Arten wie die Kreuzkröte, der Zimtbär (ein Nachtfalter), die Ringelnatter und die seltene Farnart „Mauerraute“ sind in Traben-Trarbach mitten im Stadtgebiet gesichtet worden. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Technischen Hochschule Bingen, deren Studentinnen und Studenten mit der Stadt zusammenarbeiten, um sie klimaneutraler zu machen. Das Ergebnis ist ein „Leitfaden für biodiversitätsfördernde und klimafreundliche Maßnahmen in der Gemeinde Traben-Trarbach“.