BIOTONNE

Zur Debatte um die Einführung der Biotonne im Kreis Bernkastel-Wittlich schreibt dieser Leser:

Mit der neu geplanten Erfassung und Verwertung des Bioabfalls soll ein einfaches, effektives und kostengünstiges Verfahren nunmehr abgeschafft werden. Statt froh und zufrieden zu sein, dass eine solche Lösung hier existiert, versucht man jetzt eine "Verschlimmbesserung" zu Lasten anderer. Cui bono - wem dient das? Mit Sicherheit nicht den betroffenen Bürgern! Glaubt man wirklich, die Gartenbesitzer würden ihren Grünschnitt jedes Mal (kostenpflichtig) zur Deponie nach Sehlem fahren? Um "wilde" Müllablagerungen in der Landschaft zu vermeiden, sollte man es dem Bürger nicht unnötig schwer und teuer machen. Die Biotonne ist für den Grünschnitt zu klein; für den Rest braucht man keine Biotonne. Sollte die Biotonne vom Landkreis trotzdem eingeführt werden, so ist nicht sicher, ob dieses Konzept dann auch vom Bürger akzeptiert wird. Niemand ist gezwungen, die Biotonne mit Inhalten zu füllen. Die nutzlose Biotonne könnte dann allenfalls noch im Garten als Regenwassertonne Verwendung finden. Wolfgang Becker, Bernkastel-Kues